Erkennbare Fortschritte bei der Inklusion in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Wappen von Rheinland-Pfalz
Wappen von Rheinland-Pfalz
Bild: Public Domain

Mainz (kobinet) Das rheinland-pfälzische Kabinett hat gestern in Mainz den fünften Bericht zur Umsetzung des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes verabschiedet. "Mit dem neuen Bericht zur Lage von Menschen mit Behinderungen wird die positive Entwicklung auf dem Weg zur Inklusion und Barrierefreiheit in Rheinland-Pfalz deutlich", erklärten der rheinland-pfälzische Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer und der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch.

"Der Leitsatz 'Leben wie alle – mittendrin von Anfang an' bestimmt die Politik für Menschen mit Behinderung und ist Grundlage für gemeinsames Lernen und Leben von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung", betonten Alexander Schweitzer und Matthias Rösch. Mittlerweile gibt es in 76 integrativen Kindertagesstätten 1.868 Plätze für Kinder mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus werden 965 Kinder mit Behinderungen in regulären Kindertagesstätten betreut. Auch bei der Integration von behinderten Schülerinnen und Schülern habe das Land enorme Fortschritte zu verzeichnen. Es gibt 262 Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz und 4.900 Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf besuchen allgemeine Schulen. "Damit konnte der Inklusionsanteil auf knapp 25 Prozent gesteigert werden", so Matthias Rösch. Dies entspreche auch der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die eine Einbeziehung behinderter Schülerinnen und Schüler in die Regelschule vorsieht.