Dinah Radtke erhielt Elke-Bartz-Preis
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Rolf Barthel
Berlin (kobinet) Dinah Radtke erhielt heute in Berlin den Elke-Bartz-Preis 2013 des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA). In einer Feierstunde im Kleisthaus wurde der Frau aus Erlangen der Preis überreicht, der ihr zum 5. Todestag der Gründerin und ersten Vorsitzenden des Bundesverbandes am 25. August verliehen worden war.
"Frau Radtke ist mit ihrer Arbeit für Menschen mit Behinderungen weit über Deutschland hinaus bekannt. Sie hat das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Erlangen mitbegründet und ist dort heute noch aktiv an leitender Stelle tätig. Seit 1993 ist sie Mitglied im Weltrat des Disabled Peoples' International (DPI), dem Weltverband von Menschen mit Behinderungen, und dort zuständig für Europa. Von 2004 bis 2007 war sie stellvertretende DPI-Vorsitzende. Sie wirkte an der Entstehung der Behindertenrechtkonvention mit, ihr oblag die Verantwortung für den Artikel 6 – Frauen mit Behinderung", hob ForseA hervor. Nach den Bundestagsabgeordneten Dr. Ilja Seifert und Silvia Schmidt sowie dem Vorsitzenden des VbA München Andreas Vega zeichnet ForseA in diesem Jahr eine Frau aus, "die unermüdlich für die Rechte von Menschen mit Behinderung kämpft und hoffentlich noch lange nicht müde wird".
