Radroutenplaner berücksichtigt mobilitätseingeschränkte Menschen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Foto zeigt Martin Bruch mit Handbike
Foto zeigt Martin Bruch mit Handbike
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Mainz (kobinet) Der rheinland-pfälzische Radroutenplaner wurde vor kurzem umfassend überarbeitet und erweitert. Infrastrukturminister Roger Lewentz zeigte sich erfreut, dass der Routenplaner durch zahlreiche neue Inhalte und Funktionen noch benutzerfreundlicher gestaltet wurde. Dabei werden nun auch mobilitätseingeschränkte NutzerInnen verstärkt berücksichtigt.

"Der Routenplaner bietet jetzt beispielsweise jede Menge Informationen zum grenzüberschreitenden Radwandern im Bereich der so genannten Großregion, also dem Gebiet von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg sowie den belgischen und französischen Grenzregionen. In den grenznahen Bereichen der Großregion ist sogar individuelles Routen möglich", erläuterte Roger Lewentz. Speziell für mobilitätseingeschränkte Personen wurde das Thema Bahntrassen-Radwege mit ihren besonders steigungsarmen Streckenführungen aufbereitet. Ergänzt wird dieses Angebot durch Informationen zu behindertengerechten Toiletten, Parkplätzen und zur ÖPNV-Anbindung in der Nähe der Bahntrassen-Radwege.

Verbessert wurden auch die Informationen zur Fahrradmitnahme in Bahn und Bus, zu Pedelecs und E-Bikes mit zahlreichen Verleih- und Ladestationen, zu mehr als 500 Bett-und-Bike-Betrieben sowie zu den Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Aufgenommen wurde auch die Westerwaldschleife als neue Themenroute, eine 224 Kilometer lange Radwegeverbindung zwischen Diez und Linz, darüber hinaus in der touristischen Region Eifel, die auch den nordrhein-westfälischen Teil abdeckt, die Vennbahn sowie der Rur-Ufer-Radweg. Insgesamt stehen dem Nutzer jetzt sieben Radfernwege, 100 Themenrouten sowie rund 120.000 Kilometer weiterer radgeeigneter Strecken für die Auswahl der persönlichen Lieblingsroute zur Verfügung. Das immer größer werdende Netz qualifizierter Routen, ein ständig wachsendes Informationsangebot sowie ein anhand auch der Nutzererfahrungen optimierter Bedienungskomfort habe zu großem Interesse bei den Usern geführt. Dies belegten auch die rund 42 Millionen Zugriffe von Januar bis August dieses Jahres, betonte Roger Lewentz.

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