Baden-Württemberg erfüllt Beschäftigungspflicht

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Stuttgart (kobinet) Auch im Jahr 2012 hat die baden-württembergische Landesverwaltung die gesetzliche Pflichtquote für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen erfüllt. Wie Sozialministerin Katrin Altpeter mitteilte, waren 12.561 der insgesamt 241.591 Arbeitsplätze in der Landesverwaltung von Baden-Württemberg mit schwerbehinderten Menschen besetzt. Das entspricht einer Beschäftigungsquote von 5,19 Prozent.

Die gesetzliche Pflichtquote für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen liegt bei fünf Prozent. Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter erklärte, dass sie mit der Erfüllung der Pflichtquote allein nicht zufrieden ist. "Die Landesverwaltung hat gegenüber anderen Arbeitgebern eine Vorbildfunktion. Deshalb müssen wir noch mehr schwerbehinderte Menschen einstellen und anderen Arbeitgebern ein gutes Beispiel geben", so die Ministerin. Katrin Altpeter erinnerte daran, dass schwerbehinderte Menschen genauso über fachliche Kompetenzen, oftmals langjährige Berufserfahrungen und eine hohe Sozialkompetenz verfügen wie nicht behinderte Menschen. Sie rief ihre Ministerkolleginnen und Ministerkollegen dazu auf, auch in den nächsten Jahren mehr schwerbehinderte Menschen in den Landesdienst einzustellen.

Positiv wertete die Ministerin, dass 2012 nahezu alle Ressorts über den Pflichtsatz hinaus gehend Plätze besetzt haben. Acht von elf Ministerien sowie der Landtag und der Rechnungshof erfüllten bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen die Pflichtquote beziehungsweise lagen sogar erheblich darüber. So lag die Quote im Sozialministerium bei über zwölf Prozent, im Integrationsministerium bei über neun Prozent und im Finanz- und Wirtschaftsministerium bei über acht Prozent. Beim Landesbeauftragten für Datenschutz (3,44 Prozent), im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (3,54 Prozent), im Wissenschaftsministerium (3,63 Prozent) und im Kultusministerium (4,95 Prozent) gibt es jedoch noch Nachholbedarf.