VdK fordert mehr Engagement für Beschäftigung
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Bild: Peter Himsel
Berlin (kobinet) Schwerbehinderte Menschen haben oft mit Akzeptanzproblemen auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen. Bei gut drei Millionen Erwerbsfähigen, die eine Behinderung haben, sprechen die für Juni 2014 rund 180.000 arbeitslos gemeldeten Menschen mit einer Schwerbehinderung nach Ansicht des Sozialverbandes VdK eine deutliche Sprache. Ulrike Mascher, die Präsidentin des Verbandes fordert daher mehr Engagement für die Beschäftigung behinderter Menschen.
Laut einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamts leben 7,5 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung in Deutschland. Das heißt, sie haben einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr. 85 Prozent der Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht, vier Prozent durch Geburt und bei zwei Prozent war ein Unfall die Ursache. "Schwerbehinderte haben oft eine überdurchschnittliche Qualifikation, profitieren aber kaum vom Job-Boom", so Ulrike Mascher. So hatten im Jahr 2012 knapp 60 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen einen Studien- oder Berufsabschluss, bei den Arbeitslosen ohne Handicap waren es 55 Prozent. Die VdK-Präsidentin fordert mehr Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung. Arbeitgeber, die sich der Beschäftigungspflicht für Schwerbehinderte komplett entziehen, sollen eine erhöhte Ausgleichsabgabe zahlen.
Der VdK fordert die Bundesregierung auf, das im Koalitionsvertrag formulierte Ziel einer inklusiven Gesellschaft durch verschiedene Maßnahmen entschieden anzugehen. "Es ist richtig, wenn von einer Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans, von mehr Barrierefreiheit und Inklusion sowie einer stärkeren Beteiligung von Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache gesprochen wird. Den Worten müssen jetzt Taten folgen. Die Arbeitgeber sind besonders aufgerufen, die gute Qualifikation und hohe Loyalität von Menschen mit Behinderung anzuerkennen. Sie sollten sie dann auch gezielt einstellen und beschäftigen", betont Ulrike Mascher. "Behinderung darf niemanden ausgrenzen. Inklusion muss in Beruf und Alltag gelebt werden."

Von Michi
ich finde es auch blöd das mann zum amt gehen muß wenn man arbeiten geht das belastet die kommunen und haushalte ehm gesetzlicher mindestlohn für alle wäre eine optimale lösung wer mehr haben will muß mehr arbeiten dafür bin ich das preis leistungs verhältnis muß stimmen der rest kommt von alleine das gilt nicht nur hier in deutschland sondern überall dazu muß auch eine finanz trans aktions steuer her ich würde sagen das 20 % völlig ausreichend wären und einer vermögensabgabe so um 2 % ab 1 mrde euro und das die beamten endlich in die rentenkassen einbezahlen die selbstständigen lasse ich jetzt mal außen vor da gilt es zu prüfen wieviel sie wirklich einbezahlen können ohne ihre existenz zu gefährden das ist mein anliegen wenn das alles kommt wäre ich zufrieden
Von Michi
mich wundert es nicht das einige menschen mit behinderungen nicht mehr arbeiten gehen wollen wenn das was man verdient an anderes stelle wieder abgezogen wird und man wird noch bestraft wenn man in einer partnerschaft zusammen lebt und das beamte nix in die rentenlasse einbezahlen ist auch ehm problem eigentlich sollten wir bürger das einkommen von politikern bestimmen denn die sind eigentlich unsere angestellten oder? Irgendwas machen wir falsch
Von Michi
Wer sowas denkt denkt in die falsche richtung der jenige der an meisten arbeitet soll viel bekommen nicht die gut gebildeten die sich danach auf die faule haut legen das ist der falsche ansatz denn wenn keiner mehr arbeiten würde käme nix bei rum
Von Michi
und es steht ja auch im Grundgesetz niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden das kann man nachlesen
Von Michi
Ja wir brauchen mehr baierrefreien Wohnraum da tut sich viel zu wenig wir brauchen mehr Aufzüge in den Wohnhäusern vor allem in den altbauten sind sie oft mangelware in den kleinstädten außerdem muß jeder Mensch und ich sage jeder soviel ansparen dürfen soviel er möchte ohne das man was an den staat zurückbezahlen muß das ist auch ne art der diskreminierung man kann ja auch nix für seine behinderung oder?
Von Michi
Und was ist mit den Menschen die keine Ausbildung haben und trotzdem auf dem Arbeitsmarkt die gleiche tätigkeit machen die genauso gut arbeiten wie die anderen?
Von Michi
Und was ist mit den Menschen die keine Ausbildung haben und trotzdem auf dem Arbeitsmarkt die gleiche tätigkeit machen die genauso gut arbeiten wie die anderen?
Von Michi
Hallo mein ich heiße Michael und will mich als Betroffener auch mal zu Wort melden ich habe ehm Beschäftigungsvertrag und verdiene 6,50 euro die Stunde und gelte immernoch als Wfbm Mitarbeiter der gesetzliche mindestlohn muß kommen denn es wird alles teurer und ein § muß weg denn ich finde es unmöglich wie verantwortungslos menschen die nicht in einer werkstatt sondern auf dem Arbeitsmarkt sind umgegangen wird zitat ende
Von Susanne v.E
"Behinderung darf niemanden ausgrenzen"! Wirklich niemanden? Warum wird dann nicht (mehr?) Engagement für die schwerst mehrfach behinderten Menschen gefordert, für die die Unterbringung in den Werkstätten eine Sackgasse ist und offensichtlich auch bleiben soll. Jedenfalls gelingt es bisher das Thema der Bindung der Eingliederungshilfe einfach zu ignorieren.
Inklusion bitte nur für die, die gut qualifiziert sind und hohe Loyalität gegenüber Arbeitgebern haben. Inklusion nur für den, der es "verdient" (verdienen kann)?
Von Sven Drebes
Liebe VdK-Pressestelle,
tun Sie den behinderten arbeitslosen Menschen einen Gefallen und denken Sie ein paar Minuten nach, bevor Sie zwei Statisken zu einer Pressemitteilung miteinander vermatschen!
180.000 behinderte Arbeitslose bei 3 Millionen Erwerbsfähigen ergäbe eine traumhafte Arbeitslosenquote von 6%! Wenn das so wäre, könnten Sie Ihre Arbeit einstelen. Tatsächlich beträgt die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen aber fast das Zweieinhalbfache.
Tatsächlich gibt es rund 3 Millionen schwerbehinderte Menschen "im erwerbsfähigen Alter", also zwischen 15 und 65 Jahren. Aufgrund von Ausbildung, Erwerbsunfähigkeit etc. kann, darf oder will über die Hälfte davon aber nicht auf dem "Ersten Arbeitsmarkt" aktiv sein.
Von Gisela Maubach
". . . rund 180.000 arbeitslos gemeldeten Menschen mit einer Schwerbehinderung nach Ansicht des Sozialverbandes VdK eine deutliche Sprache."
Zitat-Ende
Rund 260.000 Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen sprechen auch eine deutliche Sprache . . .
. . . und diejenigen, die per Gesetz keine Chance haben, ihre (!) "Eingliederungshilfe" für eine Tagesstruktur außerhalb der Werkstatt zu verwenden, werden von den Tagesordnungen und Berichterstattungen immer noch ausgeschlossen . . .
Exklusion par excellence!