Mehr barrierefreie Bahnhöfe im RMV-Gebiet
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: RMV
Frankfurt am Main (kobinet) in den nächsten fünf Jahren will der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mehr Bahnhöfe und Bushaltestellen barrierefrei gestalten. Von den 384 Bahnhöfen seien derzeit 44 Prozent barrierefrei, berichtete die Hessisch Niedersächsische Allgemeine.
Laut Nahverkehrsplan sollen dem Bericht zufolge in den nächsten fünf Jahren zwanzig Prozent der Bahnhöfe zusätzlich barrierefrei gestaltet werden. 12.000 Bushaltestellen sollen zudem barrierefrei werden.

Von Arnd Hellinger
@Lesebrille:
Nun ja, auch mir geht bezüglich des barrierefreien ÖPNV manche Entwicklung nicht schnell genug - keine Frage.
Allerdings: Auch wenn unser aller Geld gewissermaßen in Frankfurt "gemacht" wird, ist es mitnichten so, dass auch die RMV GmbH im Besitz einer Druckstraße zum Herstellen von Banknoten wäre. Und die den Verbund tragenden Kommunen sind eben auch nicht nur Träger des Nahverkehrs, sondern ebenso derselbe von Schulen, Kitas, Krankenhäusern, der Feuerwehr etc. pp., so dass hier leider auch einmal andere Prioritäten gesetzt werden müssen... :-(
Ach so, ja: Unsere Assistenz muss nebenbei auch noch irgendjemand bezahlen. Wer das wohl ist???*
* - Die dafür zuständigen "überörtlichen Träger der Sozialhilfe" sind - wie die Verkehrsverbünde - in den meisten Bundesländern kommunale Zusammenschlüsse, die durch Verbandsumlagen finanziert werden.
Von Lesebrille
... Was nichts anderes bedeutet, als dass auch im Jahre 2019 erst gute zwei Drittel der Bahnhöfe überhaupt barrierefrei wären. Ein ernstzunehmendes Erfolgserlebnis sieht anders aus!