Ableism, Inklusion und Co. - neue Mode oder revolutionäre Kritik?
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
Berlin (kobinet) "Ableism, Inklusion und Co. - neue Mode oder revolutionäre Kritik?" lautet der Titel einer Veranstaltung des Bündnisses "Behindert und verrückt feiern - Pride Parade Berlin", die am 9. Dezember im K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86 in Berlin um 20.00 Uhr stattfindet.
"Alle reden von dieser Inklusion und jetzt ist noch ein neuer -Ismus auf dem Markt: Ableism. Behinderung wird damit zum Thema linker Debatten, eine Leerstelle im Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung wird endlich gefüllt. Sagen die einen. Die anderen sagen: Wie, noch so’n Ismus, darf ich jetzt nicht mehr sagen, dass Behinderung doch mit Nachteilen und Leid verbunden ist? Dass es drumherum noch eine Menge andere Positionen gibt, und was es eigentlich mit Ableism, Inklusion und Co genau auf sich hat, das wollen wir auf der Veranstaltung mit euch diskutieren", heißt es in der Einladung für die Veranstaltung.
Referentinnen sind Kirsten Achtelik und Rebecca Maskos. Die Moderation übernimmt Uta Wagenmann. Der Veranstaltungsort ist barrierearm und berollbar, es wird Gebärdenverdolmetschung geben, heißt es in der Einladung.

Von Sven Drebes
Wir haben uns nicht getraut, "barrierefrei" zu schreiben. Das Rolli-WC ist etwas kleiner und die Einfahrt etwas steiler, als es in der DIN 18040 (oder 18024) steht. Bei der alten Bausubsanz war wohl nicht mehr machbar. Zudem gibt kein Leitsstem.
Von Lesebrille
What the heaven ist "barrierearm"? Welche Barrieren sind dann noch zu überwinden? Und warum braucht es die? Erst recht bei diesen Themen??