Down-Syndrom-Test als Kassenleistung?

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Bild: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Der Bluttest für Schwangere auf Down-Syndrom des Kindes dient nur der Selektion, warnte der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe. Zu Presseberichten über die möglicherweise kommende Kassenleistung eines Bluttests für Schwangere auf Down-Syndrom ihres Kindes erklärte der christdemokratische Gesundheitspolitiker: "Der Bluttest auf ein mögliches Down-Syndrom des ungeborenen Kindes dient keiner Therapie, sondern der Selektion von Menschen mit Trisomie 21. Er diskriminiert Menschen mit Down-Syndrom."

Daher dürfe der Test weder von Krankenkassen noch aus öffentlichen Mitteln gefördert werden, betonte Hüppe. Nach Daten des Auslandes findet bei über 90 Prozent der identifizierten Kinder mit Down-Syndrom eine Abtreibung statt.

Die laut Presseberichten erwartete Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Erprobung des "Praenatest" auf Down-Syndrom könnte mittelbar dem Test den Weg in die Frauenarzt-Praxen ebnen. "Dadurch wäre eine explosionsartige Zunahme seiner Anwendung zu befürchten. Die Folge wäre, dass Menschen mit Down-Syndrom nicht mehr geboren werden", warnt der frühere Bundesbehindertenbeauftragte.

Lesermeinungen zu “Down-Syndrom-Test als Kassenleistung?” (3)

Von Gerti

Da passt die Veröffentlichung vom 28. Januar 2015 bei Spiegel-online.de dazu:
Geistig behinderter junger Mann hingerichtet worden, siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesstrafe-in-usa-geistig-behinderter-in-georgia-hingerichtet-a-1015366.html.
In der Nachrichtenspalte bei kobinet findet man bisher nie solche Nachrichten veröffentlicht. Es KÖNNTE ja die *Gefahr* bestehen, dass mal ein anderes Bild von den USA der geneigten Leserschaft präsentiert wird; ein Bild, das vielleicht so gar nicht in die Meinungs*vielfalt* der Kobinet-Redaktion passen könnte. Schließlich gibt es bei kobinet fast ausschließlich nur ein Hurra-USA-Bild, das bisher der geneigten Kobinet-Leserschaft vermittelt wird.

Von Brigitte Betzel Haarnagel

Wo bleibt die Achtung vor dem Leben? Ist es schon soweit, dass wir mit Genbaukästen spielen und was nicht gefällt einfach löschen?

Von Gerti

Frau A. Merkel hat dem us-amerikanischen Mordsunternehmen noch (via ihrer Busenfreundin, Frau Möchtegern-Prof. Schavan) Geld gegeben, dass sich die Mordslust wieder in Deutschland festsetzt.
Es gab einen warmen Geldregen aus dem Bundesministerium für Forschung (und weiß der Geier, was die dort an dubioser Forschung dauerbezu-'aus'schussen). Ausschuss ist derart aufs Morbide sich versteift habende 'Forschung' allemal.
Die Ausschüsse (deren Mitglieder) beim Gemeinsamen Bundesausschuss der Krankenkassen, Ärzte (usw.) sind in die Schranken zu weisen; ein für allemal!
Leider sind die Krankenkassen, AöR, heutzutage zu einem Goldesel für Schäuble und Co. verkommen und Krankenkassen(chefs und deren Kollegen-Karawanen) lassen sich bequemerweise zum Büttel der Mordsindustrie machen.
Das unselige und mörderische aktive Mitwirken der Krankenkassen in der Zeit des Faschismus ist leider nie von den Krankenkassen selber und auch nicht von Historikern aufgearbeitet worden. Nun haben wir den 'Salat' in Form von mordsfinanzierter Krankenkassenleistuntgen, die verbrämt und offen rechtslastig als Hilfe für Schwangere an dieselben gegeben werden. Demagogie vom *Feinsten*. WEHRET DEN ANFÄNGEN!