Volkssolidarität fordert Gleichstellung

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Dr. Wolfram Friedersdorff
Dr. Wolfram Friedersdorff
Bild: Volkssolidarität

Berlin (kobinet) Am heutigen Internationalen Frauentag fordert die Volkssolidarität wirkliche Gleichstellung der Frauen in diesem Land. „Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und deren Zusammenhalt. Deshalb unterstützt die Volkssolidarität alle politischen und gesellschaftlichen Initiativen für eine wirkliche Gleichstellung der Frauen in Gesellschaft und Beruf", erklärte Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff. „Gerade für unseren Sozial- und Wohlfahrtsverband ist das, was die Frauen unter den insgesamt mehr als 45.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlich Aktiven der Volkssolidarität leisten, unverzichtbar. Sie stellen einen Anteil von rund 80 Prozent."

Ohne die Frauen wären die zahlreichen sozialen Angebote und Leistungen des Verbandes nicht möglich, ob in der Nachbarschaftshilfe, im Mitgliederverband oder in den sozialen Diensten. "Das zeigt, dass die Frauen die Stütze des Sozialen sind
– in der Gesellschaft wie auch in unserem Verband. Dafür möchte ich allen Frauen in unserem Verband danken", so Friedersdorff.

Die Volkssolidarität setze sich weiterhin für eine tatsächliche Chancengleichheit für Frauen und die Anerkennung der Leistungen der Frauen in der Gesellschaft ein. Frauen in Deutschland seien nicht nur bei der Einkommensverteilung benachteiligt, kritisierte
Friedersdorff. Begrüßenswerte Initiativen wie die für mehr Frauen in Konzernvorständen reichten aber nicht aus und beträfen nur Gutverdienende. „Frauen arbeiten überproportional im Niedriglohnbereich, haben schlechtere Einkommen und sind überdurchschnittlich von Armut betroffen – dies gilt insbesondere für Alleinerziehende. In der Folge sind Frauen am stärksten von Altersarmut betroffen."

Lesermeinungen zu “Volkssolidarität fordert Gleichstellung” (1)

Von lehmä

Zu diesen Tagen kann man sich ja mal einen ganz witzigen Beitrag von Dieter Nuhr in wdr2 (Rundfunk) am 05.03.15 um kurz vor 11 Uhr vormittags anhören. Wir brauchen einen Tag, für alle! Dann wäre ich auch dabei!- Ich denke an den einsamen Tod meines Sohnes, ich denke an den Ausbruch der MS meiner Ältesten, ich denke an die frühe Frühgeburt meiner Jüngsten … ich denke und denke. Danke (schon zu viel gesagt)