Inklusion bewegt
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Irina Tischer
Berlin (kobinet) "Inklusion bewegt" war das Motto ihres Jahresempfangs, zu dem die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, heute in Berlin eingeladen hat. Neben Abgesandten von Verbänden und Akteuren, die sich in der Behindertenpolitik engagieren, war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gekommen. In ihrer 15-minütigen Rede auf dem Empfang ging es um die Ziele von Inklusion, also um das Zusammenleben von Behinderten und Nichtbehinderten in allen Lebensbereichen. Schwerpunkte der Bundeskanzlerin waren dabei die Teilhabe am Arbeitsmarkt und das Bundesteilhabegesetz, das als Vorhaben im Koalitionsvertrag steht.
Für Verena Bentele heißt Inklusion, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam eine Gesellschaft gestalten, in der jeder seinen Platz hat und gefördert wird. Dazu möchte sie in den nächsten Jahren mit ihrer Erfahrung als blinde Frau beitragen. "Ich möchte den Dialog zwischen der Regierung, Betroffenen und allen anderen Beteiligten fördern und die Barrieren im Kopf durch gegenseitiges Verstehen beseitigen", so wurde die Behindertenbeauftragte in einer Mitteilung der Bundesregierung zitiert. Seit Januar 2014 engagiert sich die ehemalige Erfolgs-Biathletin im Auftrag der Bundesregierung für die Anliegen behinderter Menschen.

Von Gerti
noch passender:
Der *Kaiserinnen* (also beider Frauen) neue Kleider.
Von Gerti
@ W. Ritter:
Der *Kaiserin* neue Kleider :-)
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Zitat:
„Neben Abgesandten von Verbänden und Akteuren, die sich in der Behindertenpolitik engagieren, war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gekommen.“
Keine Ergebnisse, aber wenigstens war Mutti da und die Abgesandten sowie Akteure, welche am 05.05.2015 noch vor dem Kanzleramt demonstrierten, mit der Kraft des Megaphon und donnernder Stimme auf diese Politik aufmerksam machten, dass im Kanzleramt die Scheiben bebten, waren zufrieden.
Vom Zorn der Akteure sah sich Mutti aller in Deutschland lebenden Menschen dann verpflichtet zu erscheinen, um in 15 min. alles zu wiederholen, was seit 42 Jahren die Plattenspieler mit ihren stumpfen Nadeln wiedergeben.
Was für eine tat zur Verbesserung unseres Lebens, dieser Akteure!!!
Umgangssprache:
Im Alltagsgebrauch wird meist ein Schauspieler (auf der Bühne) als „Akteur“ bezeichnet. Die veraltete weibliche Form Aktrice wird manchmal auch zur Bezeichnung einer Darstellerin benutzt, deren Können in Frage gestellt wird.
Hier ist anscheinend ein ganzes Theater betroffen, nur will bis auf das Publikum, anscheinend keiner in der Dramaturgie erkennen, dass mehr zu einem Stück auf der Bühne gehört, als der Ton von Solisten.
Wolfgang Ritter