Integrationsbetriebe für Langzeitarbeitslose öffnen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: CDU/CSU Bundestagsfraktion
Berlin (kobinet) Langzeitarbeitslose Schwerbehinderte haben es besonders schwer, zurück auf den Arbeitsmarkt zu finden. Für diese Zielgruppe sollen sich die Integrationsbetriebe stärker öffnen. Dafür tritt der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Uwe Schummer, ein.
"Gleiches gilt für Jugendliche mit Behinderung, die nach der Förderschule meist direkt in eine Werkstatt für behinderte Menschen wechseln. Für sie sollen Integrationsunternehmen eine neue Option sein, am ersten Arbeitsmarkt eine Ausbildung zu absolvieren und sich so dauerhafte Beschäftigungschancen zu erarbeiten. Damit noch mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen in Integrationsbetrieben beschäftigt werden, sollen diese künftig bereits ab zwölf Wochenstunden - statt bislang 15 Stunden - begleitende Hilfen am Arbeitsleben abrufen können", erklärte Uwe Schummer. Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich heute in erster Lesung mit der Initiative der schwarz-roten Regierungskoalition für 2015, 2016 und 2017 jeweils 50 Millionen Euro für Integrationsbetriebe aus Mitteln des Ausgleichsfonds zur Verfügung zu stellen.
"Integrationsbetriebe bauen schon heute für viele schwerbehinderte Menschen stabile Brücken in den ersten Arbeitsmarkt. Das Sonderprogramm wird ihr Potenzial für mehr Beschäftigung entscheidend voranbringen", ist Uwe Schummer überzeugt.
