Berliner Schwimmteam erfolgreich in Glasgow
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: DBS
Berlin (kobinet) Als letzte Schwimmerin des Berliner Schwimmteams holte die 22-jährige Denise Grahl am letzten Wettkampftag bei der IPC-Weltmeisterschaft im schottischen Glasgow Bronze über 50m Freistil in der Startklasse S7. Mit der ersten WM-Medaille in ihrer Karriere sicherte sie die insgesamt achte Medaille für das Berliner Schwimmteam um die Trainer Matthias Ulm und Phillip Semechin, berichtete der Behinderten-Sportverband Berlin. Kurz vorher hatte Sebastian Iwanow, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen schwimmt, über 100m Freistil ebenfalls Bronze geholt.
Die Berliner Schwimmerinnen errangen acht von elf deutschen Medaillen. Erfolgreichste Schwimmerin war Daniela Schulte mit Gold über 400m Lagen und drei Mal Silber über 100m Brust, 100m Freistil und 200m Lagen. Verena Schott konnte mit Gold über 100m Brust und 200m Lagen glänzen, und Emely Telle erschwamm Silber über 100m Brust. Bei dem vergleichbaren kleinen Team, mit dem die Nationalmannschaft in Glasgow antrat, sieht der Verband das als ein gutes Ergebnis, das im Hinblick auf die Paralympics 2016 in Rio positiv in die Zukunft blicken lässt.
