Förder- und Beratungsstellen unterstützen Inklusion

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Vera Reiß
Vera Reiß
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Mainz (kobinet) Acht neue Förder- und Beratungszentren unterstützen ab dem kommenden Schuljahr die inklusive Beschulung in Rheinland-Pfalz. Damit unterstützen insgesamt zwölf Förder- und Beratungszentren den Ausbau der Inklusion in Rheinland-Pfalz.

Bereits seit dem 1. Februar erfüllen neben den Landesschulen für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied und Trier zwei kommunale Förderschulen diesen Auftrag für ihre Region. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Vera Reiß, die jetzt acht weitere Förderschulen offiziell mit dieser Aufgabe betraute, betonte: "Bei unserem schulischen Inklusionskonzept steht das vorbehaltlose Wahlrecht der Eltern von Kindern mit Behinderung zwischen einer inklusiven Schwerpunktschule und einer Förderschule im Mittelpunkt. Wir brauchen die wertvolle sonderpädagogische Kompetenz der Förderschulen aber nicht nur wegen ihres speziellen Unterrichtsangebots, sondern auch für die Unterstützung anderer Schulen bei der Gestaltung von inklusivem Unterricht. Deshalb werden in engem Zusammenwirken von Schulen, Schulträgern und Schulaufsicht und auf der Basis eines vor Ort erarbeiteten Konzepts an geeigneten Standorten Förderschulen zu Förder- und Beratungszentren ausgebaut."

Mit dem Konzept der Schwerpunktschulen, die inklusiven Unterricht anbieten und dafür auch zusätzliches förderpädagogisches Personal erhielten, gebe es ein seit Jahren bereits erfolgreich erprobtes Angebot zur Umsetzung der Inklusion, erinnerte die Bildungsministerin. Durch die Förder- und Beratungszentren werde die professionelle Unterstützung noch weiter ausgebaut. "Die von den Schulträgern und Schulen eingereichten Konzepte für die neuen Förder- und Beratungszentren lassen erkennen, dass die jetzt beauftragten Schulen ihre zukünftige Aufgabe mit einem hohen Qualitätsanspruch angehen werden", sagte Vera Reiß.

Lesermeinungen zu “Förder- und Beratungsstellen unterstützen Inklusion” (1)

Von nurhessen

Zur Inklusion und dem System der Schwerpunktschulen mit angegliedertem sonderpädagogischen Förderzentrum: Dieses System ist in Hessen schon lange bekannt und ein „Auslaufmodell“! Ansonsten wird trotz aller gegenteiliger Darstellung In Rheinland-Pfalz Inklusion weder praktiziert noch ist diese erwünscht.