Ein Gesetz veränderte die USA
Veröffentlicht am von Martin Ladstätter
Bild: Flickr
Washington (kobinet) Mehr als 3.000 Mitglieder der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung behinderter Menschen aus allen Bundesstaaten und mit allen Arten von Behinderung, führende Kongressabgeordnete und die Spitzen der Verwaltung, die nationale und die internationale Presse hatten sich am 26. Juli 1990 auf dem Rasen vor dem Weißen Haus in Washington versammelt.
Sie alle wohnten an diesem Sommertag der feierlichen Unterzeichnung des ADA durch Präsident George Bush bei. Er bezeichnete dieses Gesetz als "die erste umfassende Deklaration der Gleichstellung für behinderte Menschen der Welt".
Mit dem ADA werden die Bürgerrechte der Betroffenen geschützt. Seine Absicht ist es, für klare, starke, einheitliche und durchsetzbare Standards betreffend alle Arten von Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Behinderung zu sorgen.
ADA verbesserte Zugänglichkeit für alle
Viele in den USA erinnern sich derzeit mit viel Freude und stolz an diesen erfolgreichen Kampf um ihre Rechte.
"Die USA sind bis heute eines der barrierefreiesten Länder der Welt. Spätestens seit 1990 haben die USA massive Anstrengungen unternommen, ihr Land barrierefreier zu machen und Diskriminierungen aufgrund von Behinderung einen Riegel vorzuschieben", hielt kürzlich Christiane Link in der ZEIT fest.
Anlässlich des 25. Geburtstags wird viel über den Nutzen für ALLE gesprochen, den das ADA für die USA gebracht hat. US-Außenminister John Kerry forderte kürzlich andere Staaten auf, dem Beispiel der USA zu folgen.

Von cdw
In Deutschland wird gegen ein Anti-diskriminierungsgesetz, wie berichtet , als einziges Land der EU ein Veto eingelegt. In den USA feiert man dagegen 25. Geburtstag des Gesetzes.
Aber INKLUSION schreibt man hierzulande groß. Echt traurig.