Petition für Recht auf Sparen peilt 200.000er Marke an

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Wegweiser: Bundesteilhabegesetz - Sozialhilfe
Wegweiser: Bundesteilhabegesetz - Sozialhilfe
Bild: NITSA

Berlin (kobinet) Die an Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundessozialministerin Andrea Nahles gerichtete Petition von Constantin Grosch für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz hat mittlerweile fast 185.000 Unterschriften erreicht. Während der Initiator Constantin Grosch die 200.000er Marke anpeilt, hat sich um die Petition eine Kampagne entwickelt, die u.a. von Eckart von Hirschhausen und Raul Krauthausen unterstützt wird.

Raul Krauthausen hat einen nun in Youtube veröffentlichten Auftritt kürzlich dazu genutzt, von seinem Brief vom Sozialamt zu berichten, der für ihn nicht nur einen enormen bürokratischen Aufwand bedeutet, sondern den engagierten Arbeiter lebenslang arm hält, denn er darf nicht mehr als 2.600 Euro verdienen und muss ein Teil seines Einkommens ans Sozialamt abgeben, um die Hilfe zu bekommen, die er aufgrund seiner Behinderung braucht.

Link zum Video vom Vortrag von Raul Krauthausen

Link zur Kampagne zur Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz

Lesermeinungen zu “Petition für Recht auf Sparen peilt 200.000er Marke an” (2)

Von Wolfgang Ritter__deleted__033916

Kleiner Nachtrag,

wer es möchte, kann sich das Video, welches wieder für die Eigenwerbung gesponsert wurde anschauen, sollte dies aber auch bis zum Schluss tun, denn dann kommt der berühmte Satz, wo man um die Unterschrift unter die Petition von Herrn Grosch und anderen bittet, bei den anwesenden Gästen.

Leider war mir der Termin nicht bekannt, sonst wäre ich statt zu unterzeichnen, mit dem Hut rumgegangen, denn einige waren schon da von den Medien und da kommt dann was zusammen.

Erneut fehlte die Akzeptanz von Schicksalen der schwächsten Menschen in der Gesellschaft zu diesem Thema oder deren Erwähnung, denn auch diese Menschen arbeiten in Werkstätten und leisten einen gewissen Beitrag welcher ihnen dann mit einem Hungerlohn als Teilhabe am Arbeitsleben, gerechtfertigt vermittelt wird, wenn sie nachfragen.

Wolfgang Ritter






Von Wolfgang Ritter__deleted__033916

Ich dachte immer für Petitionen ist der Bundestag zuständig und nicht die Ministerien sowie ihre Minister?

Man lernt immer mehr dazu, wenn man täglich die Meldungen auf Kobinet verfolgt.

Wolfgang Ritter