Förderung barrierefreier Haltestellen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin (kobinet) Zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern das Sonderprogramm "Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern" aufgelegt.
Ziel des Programms ist es, die Berücksichtigung der Belange von in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkter Menschen zu verbessern und zur Erreichung einer barrierefreien Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote beizutragen. Hierzu werden Kommunen und Aufgabenträger des ÖPNV bei der barrierefreien Umgestaltung von Haltestellen und Verkehrsstationen gezielt unterstützt.
Infrastrukturminister Christian Pegel erklärte zum neuen Förderprogramm: "Die Gestaltung und Ausstattung von Haltestellen bestimmt entscheidend die Nutzbarkeit des ÖPNV durch die verschiedenen Fahrgastgruppen und insbesondere durch mobilitätseingeschränkte Menschen. Vorhaben, deren maßgeblicher Zweck die Herstellung von Barrierefreiheit von Haltestellen ist, möchte ich als zuständiger Minister besonders unterstützen. Mit dem Sonderprogramm 'Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern' soll so ein Beitrag zur Schaffung von Barrierefreiheit im Busverkehr der Landkreise geleistet werden."
Insgesamt sind dafür in den Jahren 2015 bis 2018 15 Millionen Euro vorgesehen. Das Förderprogramm speist sich aus Mitteln des Landes aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Vorhaben im Rahmen des Sonderprogramms erhalten einen zusätzlichen Zuschuss durch das Land, bis zu 80 Prozent der Ausgaben für entsprechende Vorhaben können durch das Infrastrukturministerium übernommen werden.
