Wir müssen weiter kämpfen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
Fürth (kobinet) Der Austritt von Doris Sorge aus der Partei DIE LINKE. hat in den letzten Tagen für viel Diskussionsstoff gesorgt. Einerseits ist der Frust über die Behindertenpolitik der LINKEN Regierung in Thüringen groß, andererseits gibt es aber auch Stimmen, wie die von André Baumgartner aus Fürth, die betonen, wie wichtig es ist, weiter zu kämpfen.
"Wir müssen weiter kämpfen!", schrieb André Baumgartner im Hinblick auf die Nachricht des Parteiaustritts von Doris Sorge an die kobinet-nachrichten. "Viele fühlen sich vernachlässigt und nicht ernstgenommen, wenn sie mitbekommen, was in Thüringen passiert. Wann kommt endlich wieder ein Landesbeauftragter für die Angelegenheiten von Menschen mit Behinderung? Vorallem wer wird es? Auch ich bin gespannt, aber sehe es gelassener als viele. Wir brauchen jemanden in dieser Position, weil er/sie dann Einblicke hat, in Sachen, von denen die Öffentlichkeit wenig bis nichts mitbekommt. Ich habe auf einer Empowerment-Schulung, aber die andere Seite kennen gelernt. Wir haben schon eine Million Behindertenbeauftragte. Jeder von uns ist einer."
Und weiter schreibt der in Fürth bei den LINKEN engagierte Rollstuhlnutzer André Baumgartner: "Wir können uns in Parlamente und Gremien wählen lassen, auf Veranstaltungen sprechen, Mandatsträger beraten oder einfach in Gesprächen wachrütteln. Die Möglichkeiten sind unzählig, die jeder von uns hat, etwas zu bewegen. Darum obligt es uns, was wir aus der Situation machen."

Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Sehr geehrter Herr Baumgartner,
Zitat:
Wir haben schon eine Million Behindertenbeauftragte. Jeder von uns ist einer."
Warum schaut man denn so auf Thüringen, wäre es nicht besser man bliebe in der näheren Betrachtung in Bayern und besonders noch in Mittelfranken, oder sind Sie vielleicht einer der wenigen, welche mit dem Bezirk Mittelfranken im vollen Umfang zufrieden ist? Notlösungen helfen uns nicht weiter, egal welcher politischen Richtung die Notlösung angehört. Nur immer dem Kind einen Namen zugeben, bedeutet dass ein bekannter Name auch immer das richtige Türschild darstellt?
Von Walloschek
Aus einem anderen Bundesland hat man sicherlich einen entspannteren Blick auf Thüringen. Aber zu bedenken gebe ich, das nicht Jeder bei den Linken ein Mandat erhält, weder Maik Nothnagel noch Ilja Seifert. Ich mach auch Werbung für Piraten, hier ist sehr viel mehr möglich ;)