Patientenberatung in Hannover schließt

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Schwarzes Feld
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Bild: omp

Hannover (kobinet) Am 12. Dezember stellt die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) in Hannover ihren Betrieb ein – zusammen mit bundesweit 20 anderen Beratungsstellen. Ab 1. Januar 2016 übernimmt mit der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH ein neuer Anbieter die unabhängige Patientenberatung gemäß § 65 b SGB V. Die bisherige UPD in Trägerschaft von Sozialverband VdK, Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbund Unabhängige Patientenberatung wird aufgelöst. Im Herbst waren die drei gemeinnützigen Organisationen bei einer europaweiten Ausschreibung zur Fortführung der Beratung unterlegen.

Aus organisatorischen Gründen wird die bisherige Patientenberatung daher schrittweise zurückgefahren: Nach den Beratungsstellen schließt als nächstes ab 19. Dezember die Online-Beratung der UPD und am bundesweiten Telefon ist Beratungspause. Neu aufgenommen wird der Betrieb Anfang des Jahres. Die bekannten 0800-Rufnummern der UPD, die Internetadresse www.patientenberatung.de und das UPD-Logo werden vom neuen Anbieter weitergeführt.

Bestanden hat die UPD in ihrer jetzigen Form seit 2006 – zunächst als Modellprojekt und seit 2011 als Teil der gesetzlichen Regelversorgung. Alleine in der zweiten fünfjährigen Förderphase hat die UPD laut deren Presseinformation rund 400.000 Beratungsgespräche geführt. Rückblickend auf diese Zeit hat sie jetzt eine Bilanz zu den erreichten Ergebnissen veröffentlicht. Ein zentraler Indikator für den Erfolg ist dabei die Zufriedenheit der Nutzer. Eine Befragung 2014 ergab: 96 Prozent der Patienten beurteilte die Beratung der UPD mit "sehr gut" oder "gut".

Die UPD-Bilanz kann heruntergeladen werden unter: www.vzbv.de/meldung/upd-patientenberatung-zieht-bilanz.