Buchvorstellung: Dein bestes Leben
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: HERDER Verlag
Berlin (kobinet) Am Vortag zur Leipziger Buchmesse, stellt der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer den jungen Autor Janis McDavid vor. Dabei präsentiert er sein Buch "Dein bestes Leben – Vom Mut, über sich hinauszuwachsen", das im Herder-Verlag erschienen ist. Janis McDavid, geboren 1991, kommt aus Bochum und studiert Wirtschaftswissenschaften. Er ist ohne Arme und Beine geboren. Seine Botschaft: "Ich kann viel mehr, wenn ihr mich nicht behindert."
Die Buchvorstellung findet am 16. März um 14:00 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Raum 2.101, Konrad-Adenauer-Straße 1, in 11011 Berlin statt. Um eine Mitteilung per E-Mail an Uwe Schummer unter [email protected] oder telefonisch unter 030 227 73484 an dessen Mitarbeiter, Julian Schwerdt, wird gebeten.

Von nurhessen
@Herrn Drewes; muss mich korrigieren: Jemand ohne Arme und Beine ist sicher kein „Edelbehinderter“! – Außerdem, auf was bezieht sich die von Ihnen zitierte „Inklusion“, wenn „die meisten von uns völlig normale, durchschnittlich begabte und mit durchschnittlichen Fähigkeiten ausgestattete Menschen [sind].“ Braucht es da eigentlich einer hochtrabenden INKLUSION?
Von nurhessen
Lieber Herr Drewes, tut mir leid, Ihnen zu widersprechen. Aber wenn andere an dieser Stelle zu Recht meineen, Behinderte seien eine in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommene Minderheit, dann sollte man einem Bundestagsabgeordneten doch Respekt zollen oder zumindest in seinen Bemühungen ernst nehmen, Behinderte – immerhin vor der Leipziger Buchmesse – öffentlichkeitswirksam darzustellen. Was spricht dagegen, Werbung oder Reklame für Behinderte zu machen? Und irgndwann muss man eben damit anfangen. Auch wenn dabei zu kritisieren ist, dass es sich dabei um „Edelbehinderte“ handelt. Graben wir uns doch nicht selbst das Wasser ab!
Von Alexander Drewes
Was mich daran - ehrlich gesagt - nervt, ist der Umstand, dass sich Hr. Schummer bemüßigt fühlt, einen "Super-Behinderten" besonders herauszustellen. Mit Verlaub: Was soll das? Die meisten von uns sind völlig normale, durchschnittlich begabte und mit durchschnittlichen Fähigkeiten ausgestattete Menschen. Was hat es eigentlich mit Inklusion zu tun, wenn man wieder und wieder meint, nur diejenigen von uns prominent darstellen zu müssen, die über besondere Qualifikationen, Fähigkeiten oder außerordentliche Begabungen verfügen? Nichts? Richtig!