Kein Anreiz, finanziell erfolgreich zu sein
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: HERDER Verlag
Berlin (kobinet) Janis McDavid, der Autor des Buches "Dein bestes Leben – Vom Mut, über sich hinauszuwachsen" war am 28. April zu Gast bei "Markus Lanz" im ZDF und erklärte, warum es für ihn keinen Anreiz gibt, finanziell erfolgreich zu sein. Seine Schilderungen, dass seine Möglichkeiten des Sparen und Verdienens aufgrund der Assistenzleistungen, auf die er angewiesen ist, äußerst begrenzt sind, löste Kopfschütteln über solche Regelungen aus.
Link zur Sendung von Markus Lanz - das Gespräch mit Janis McDavid beginnt ab Minute 50

Von Ralph Milewski
Bayrischer Rundfunk:
"Vorteile für Behinderte
Eine klare Verbesserung ist es, dass sich Menschen mit Behinderungen in Zukunft etwas Geld ansparen dürfen. Bislang gab es für sie eine finanzielle Obergrenze von 2.600 Euro, weil sie unter die Sozialhilfe fallen. Der Referenten-Entwurf sieht für 2017 einen Vermögensfreibetrag von 25.000 Euro vor. Und 2020, wenn die Reform komplett in Kraft getreten ist, soll das ganze System umgestellt werden, was dazu führt, dass beispielsweise das Einkommen des Partners nicht mehr auf das Vermögen des Behinderten angerechnet wird."
Das gilt aber auch nur für die, die in Arbeit sind - für die anderen bleibt alles beim Alten.
Und ist das richtig, das "das Einkommen des Partners nicht mehr auf das Vermögen des Behinderten angerechnet wird"?
Wer noch mehr von dieser seltsamen Berichterstattung lesen möchte - hier:
http://www.br.de/nachrichten/behinderte-bundesteilhabegesetz-behinderung-100.html
Von EinBetroffener
Ja, in breiten Teilen der Bevölkerung ist die Drangsalierung der Regierung uns Behinderten gegenüber wohl angekommen. Nur unsere Volksvertreter scheinen noch nichts begriffen zu haben. Ich habe im Netz gelesen, dass die SPD in einer aktuellen Umfrage zur Wahl in MeckPom unter 20% liegt. Aber begriffen haben sie es anscheinend noch nicht.