Neuer Inklusionsspot: Sandkasten-Liebe

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: domain public

Köln (kobinet) In der gesellschaftlichen Debatte wird das Thema Inklusion zunehmend als Last diskutiert – anstatt sich der Aufgabe als demokratischer Selbstverständlichkeit positiv zuzuwenden. Aus diesem Anlass präsentierte der Kölner Verein mittendrin e.V. zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung seinen neuen Inklusions-Spot "Sandkasten-Liebe".

Der Spot verweist auf die im letzten Jahr gestartete Kampagne "Inklusion – schaffen wir!" – eine Online-Plattform für Geschichten und Aktionen aus dem inklusiven Alltag. "Uns ist es ein wichtiges Anliegen über Videos, Bilder oder geschriebene Beiträge einen lebendigen Eindruck von inklusivem Leben zu vermitteln", so Tina Sander, Projektleiterin beim mittendrin e.V..

Der Spot ist die Projektarbeit von Constanze Klaue, die an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) studiert: "Inklusion bedeutet für mich die selbstverständliche Existenz von Vielfalt. Für mich ist es der größte Fehler Unterschiede zwischen den Kindern zu machen, sie voneinander abzuspalten – egal ob arm oder reich, behindert oder nicht behindert. Die Verantwortung dafür tragen vor allem die Erwachsenen. Davon erzählt der Spot." Betreut wurde die Arbeit von dem Regisseur Lars Büchel, der an der KHM eine Professur für Spielfilm und Werbefilm innehat. Dies ist bereits die zweite Zusammenarbeit von mittendrin e.V. und KHM – 2010 entstanden im Rahmen eines Seminars bereits drei Werbespots. "Diese sind immer noch die beliebtesten Beiträge auf unserem YouTube-Kanal", so Tina Sander. "Wir sind sehr gespannt, wie der neue Spot aufgenommen wird."

Link zum Inklusions-Spot Sandkasten-Liebe