Zugang zu Kunst und Kultur wichtig

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Irmgard Badura
Irmgard Badura
Bild: FOTOSTUDIO LAUER

Weltenburg (kobinet) Auf Initiative von Irmgard Badura, der Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, fand im Kloster Weltenburg eine Tagung zu Denkmalschutz und Barrierefreiheit statt, an der auch Staatssekretär Bernd Sibler aus dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst teilnahm. Nach einer Fahrt auf dem barrierefreien Schiff MS Kelheim von Kelheim nach Weltenburg trafen sich ExpertInnen aus beiden Bereichen zum intensiven fachlichen und persönlichen Austausch.

"Wir wollen gemeinsam leben, Familien wollen gemeinsam ihre Freizeit verbringen. Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, müssen sie überall unterwegs sein können. Dies gilt auch für unsere wunderbaren bayerischen Schlösser und Museen", erklärte Irmgard Badura. "Der Denkmalschutz ist wichtig, damit wir bei Denkmälern wirklich das Gefühl bekommen, in der Zeit zurückzureisen. Er darf aber nicht zur unüberwindbaren Barriere für uns Menschen mit Behinderung werden. Deshalb freue ich mich, neben der MS Kelheim auch dem Kloster Weltenburg das Signet 'Bayern barrierefrei – Wir sind dabei' überreichen zu können."

Staatssekretär Bernd Sibler erklärte dazu: "Denkmalschutz und Barrierefreiheit genießen in Bayern Verfassungsrang und liegen mir sehr am Herzen. Mit der Initiative 'Bayern barrierefrei 2023' wollen wir bei öffentlich zugänglichen staatlichen Gebäuden Fortschritte erzielen. Beispielhaft sind hier die barrierefreie Erschließung der ersten Ebene der Befreiungshalle Kelheim oder der Fahrstuhl an diesem Denkmal zu nennen. Immer gilt hierbei: Zukunftsfähige Lösungen brauchen Kompetenz, Kreativität und einen intensiven Dialog zwischen allen Beteiligten."