Teilhabegesetz - was haben Gehörlose davon?
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: DGS
Landshut (kobinbet) Während des Landestreffens des Landesverband Bayern der Gehörlosen fand fand vor kurzem in Landshut eine Podiumsdiskussion zum Thema "Teilhabegesetz - was haben Gehörlose davon?" statt. Es waren unter anderem die Bayerische Sozialministerin Emilia Müller und der Landtagsabgeordnete und Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales Joachim Unterländer anwesend. Vertreter Gehörloser Menschen forderten dabei. u.a. die Finanzierung professionellen Dolmetschens.
Helmut Vogel, Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes und Ulrich Hase, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hörgeschädigte, wiesen auf die Schwachstellen des Entwurfs zum Bundesteilhabegesetz hin und forderten Nachbesserungen. Besonders wichtig war ihnen, dass hörbehinderte und taubblinde Menschen im Gesetz als Anspruchsberechtigte eindeutig definiert werden. Sie forderten ein Leistungssystem, das die Finanzierung professionellen Dolmetschens unbürokratisch wie bundesweit verlässlich regelt.
Ein Film aus der einstündigen Podiumsdiskussion ist in der Gebärden- und Lautsprache zu sehen unter
https://www.youtube.com/watch?v=dV5F4_Pjrc0

Von Gonzo
was wir davon haben? Nicht viel, aber wir hoffen das sich das alles zum besseren wendet! Es wird wirklich Zeit nach soo vielen Jahren sogar Jahrzehnten! Wir sind eben nicht nur taub sondern brauchen auch einen Kommunikationsassistenten sog. Gebärdensprachdolmetscher! War eine sehr gute und Lehrreiche Veranstaltung in Landshut!