Rot-Schwarz in Berlin abgewählt

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Webgrafik Abgeordnetenhauswahl
Webgrafik Abgeordnetenhauswahl
Bild: rbb

Berlin (kobinet) Berlin hat die bisherige Regierungskoalition abgewählt. Zwar bleibt nach im rbb-Fernsehen veröffentlichten Hochrechnungen die SPD stärkste Kraft vor der CDU, doch für Rot-Schwarz reicht es nicht mehr. Die FDP kehrt ins Parlament zurück, die AfD nimmt erstmals dort Platz. Die Piraten hingegen haben es nicht geschafft. Dafür hat die Linke hinzugewonnen.

Die SPD bleibt trotz deutlicher Verluste stärkste Partei im Berliner Abgeordnetenhaus. 21,9 Prozent der Wähler gaben am Sonntag laut der jüngsten Hochrechnung ihre Stimme für die Regierungspartei ab. Mit diesem Ergebnis werde die SPD weiterhin den Regierenden Bürgermeister stellen, sagte Spitzenkandidat und Landeschef Michael Müller.

Lesermeinungen zu “Rot-Schwarz in Berlin abgewählt” (2)

Von Dr. Theben

Die AfD ist erneut auf dem Vormarsch. Das verheißt behindertenpolitisch nichts Gutes, steht zu befürchten. Hier mal, willkürlich zusammengestellt, Aussagen der Partei zur Inklusion:

http://www.afd-brandenburg.de/afd-pm-bildungspolitik-inklusion/

http://rollingplanet.net/afd-will-inklusion-wieder-abschaffen-rp/

https://www.youtube.com/watch?v=tLZEOS5XtsM

https://www.youtube.com/watch?v=2mX_6xIrtfc

http://zuerst.de/2015/03/19/afd-kritisiert-inklusion-verbockte-schulpolitik-gefaehrdet-deutschlands-zukunft/

http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2016/6_Drs_5488_1_1_1_.pdf

Wie gesagt: Die ZUsammenstellung ist willkürlich, scheint aber einen einheitlichen Tenor zu vermitteln: Die AfD ist kein großer Anhänger der Inklusion und vertritt die Auffassung, sie könne den Schulfrieden gewährden. Fairerweise darf nnicht unerwähnt bleiben, daß sich auch die CDU mit der Inklusion schwertut. Da kmmt jedenfalls auch in Berlin was auf uns zu.

Martin Theben

Von Franz Schmahl

Vorläufiges amtliches Endergebnis:

SPD 21,6 (- 6,7), 38 Sitze

CDU 17,6 (- 5,7), 31 Sitze

Grüne 15,2 (- 2,4), 27 Sitze

Linke 15,6 (+ 3,9), 27 Sitze

AfD 14,2 (+14,2), 25 Sitze

FDP 6,7 (+ 4,9), 12 Sitze