Randnotizen zur Anhörung und den Protesten
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Eckhard Lucht
Berlin (kobinet) Neben dem, was gestern bei der Anhörung und den Protestaktionen öffentlich wahrgenommen wurde, hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einige Eindrücke und Erlebnisse um die Anhörung und die Proteste herum als Randnotizen zusammen getragen. Diese ergeben in ihrer Gänze ein Gesamtbild, das zeigt, wie es um die Behindertenpolitik in Deutschland derzeit steht. Antje Claßen-Fischer musste beispielsweise ohne ihre Assistentin die Anhörung im Reichstag verfolgen, diese war trotz Anmeldung wohl nicht in der Liste.
Solidarität der Selbstvertretungsorganisationen vor der Anhörung
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat vor der Anhörung zu einer Aktion an der Westseite des Reichstags eingeladen. Gekommen waren aber nicht nur viele Delegationen der Landesverbände des DBSV, sondern auch viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen aus anderen Selbstvertretungsorganisationen. Hier wurde deutlich, dass seit der Gründung der LIGA Selbstvertretung vor knapp einem Jahr eine gute Zusammenarbeit gewachsen ist. So wurde auch in den Redebeiträgen der Gesetzentwurf aus dem Blickwinkel von verschiedenen Menschen mit Behinderunen beleuchtet. Hier fand das statt, was später bei der Anhörung fehlte, nämlich, dass VertreterInnen von Selbstvertretungsorganisationen selbst zu Wort kommen - die waren nämlich außer den VertreterInnen des Forums behinderter JuristInnen und der BAG der Werkstatträte nicht als Sachverständige zur Anhörung geladen.
Ohne Assistentin in den Reichstag
Antje Claßen-Fischer hat in den letzten Monaten so ziemlich jede Aktion zum Bundesteilhabegesetz mitgemacht und dabei auch einiges erlebt. Doch gestern war sie so richtig genervt, denn sie war zwar eine der wenigen RollstuhlnutzerInnen, die wegen der Sicherheitsbestimmungen direkt in den Anhörungssaal im Reichstag gelassen wurde, aber ihre Assistentin durfte nicht mit, weil diese wohl trotz Anmeldung nicht auf der Liste war. Sollte das ein Test gewesen sein, ob man nicht auch bei der Höhe der Assistenzstunden sparen kann? fragten sich einige, die das mitbekommen hatten.
Gute Connections
Diese Anhörung war nach den einführenden Worten der Ausschussvorsitzenden Kerstin Griese die größte Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales mit den meisten Anmeldungen von ZuhörerInnen, die bisher stattfand. Deshalb waren die Kapazitäten für den Anhörungsraum überschritten, so dass diese für diejenigen, die sich später angemeldet hatten, ins Foyer des Paul-Löbe-Hauses per Video übertragen wurde. Bereits hier konnte man sich mit einem kritischen Blick in die Runde der ZuhörerInnen fragen, welche besonderen Connections die dort Anwesenden hatten, um sich bereits bis zum 14. Oktober anzumelden. Also zu einem Zeitpunkt, an dem der Termin für die Anhörung noch gar nicht auf der Internetseite des Ausschusses kommuniziert wurde. Dieser hatte nämlich so spät wie möglich über die genaue Zeit und das Datum der Anhörung informiert. Wohl denjenigen, die gut informiert sind, leider waren dies nicht zu viele behinderte Menschen selbst.
Heiß und kalt
Dass nur neun RollstuhlnutzerInnen in den Anhörungssaal gelassen wurden und die weiteren ins Paul-Löbe-Haus verschoben wurden, wurde bereits im Vorfeld der Anhörung kritisiert. Auch wenn Kerstin Griese zu Beginn die Kritik im Vorfeld aufgriff und betonte, dass alle, die sich angemeldet haben, an der Anhörung teilnehmen können, gab es so manche Unterschiede. Während es im Reichstag eher zu warm war, waren nach der Anhörung einige ZuhörerInnen aus dem Paul-Löbe-Haus zu treffen, die mitteilten, dass es dort viel zu kühl im Foyer war. Auch das Einlassprozedere habe viel zu lange gedauert, so dass es daran liegen könnte, wenn in den nächsten Tagen einige heiser sind. Schwerer wiegt aber wohl, dass bei der Internetübertragung die Gebärdensprache nicht mit übertragen wurde - und dies obwohl der Ausschuss dies explizit bestellt hatte. Nur ein paar Beispiele, mit welchen Barrieren der Bundestag selbst noch zu kämpfen hat. An dieser Stelle seien die MitarbeiterInnen des Ausschussbüros und des Reichstages auch einmal gelobt, die angesichts der widrigen Rahmenbedingungen in Sachen Barrierefreiheit ihr bestes gegeben haben. Von der im Aufbau befindlichen Schlichtungsstelle bei der Bundesbehindertenbeauftragten, die Dr. Sigrid Arnade im Vorfeld der Anhörung angerufen hatte, weil sie Diskriminierungen aufgrund der begrenzten Anzahl zugelassener RollstuhlnutzerInnen im Reichstag erwartete, hat diese bisher nur eine Eingangsbestätigung aber noch keine Rückmeldung bekommen, ob es für die Zukunft diskriminierungsfrei ablaufen wird, wenn im Reichstag Veranstaltungen stattfinden.
Aus Eins mach Zwei
Anscheinend scheint es bei Anhörungen des Ausschusses für Arbeit und Soziales eine Lex-Lebenshilfe zu geben. Denn viele, die die Anhörung verfolgten, waren verwundet darüber, dass die Lebenshilfe mit zwei Sachverständigen vertreten war. Dass dies kein heimliches Erschleichen eines weiteren Platzes gewesen sein kann, zeigt sich daran, dass beide Lebenshilfe-Vertreterinnen bei der Vorstellung der Sachverständigen wie alle anderen auch namentlich begrüßt wurden. Wer nun auf die Idee kommt, dass die Lebenshilfe hier modellhaft im Tandem von einem Menschen mit Lernschwierigkeiten und einer Unterstützungsperson aufgetreten ist, der irrt, denn es war die Geschäftsführerin und die bei der Lebenshilfe beschäftigte Juristin, die auch beide bei unterschiedlichen Fragen zu Wort kamen. So manche Selbstvertretungsorganisation hätte Ideen gehabt, wer statt dieser Doppelbesetzung zur Anhörung hätte geladen werden können. Wohl dem Verband, der als Vorsitzende eine Bundestagsvizepräsidentin hat, hieß es dazu am Rande.
Wir können alles - Regierung und Opposition
Bei der Kundgebung der Lebenshilfe, die im Anschluss der Anhörung am Brandenburger Tor stattfand, rieben sich einige kritische Geister die Augen und Ohren. Während die markante Stimme von Ulla Schmidt kämpferisch durchs Regierungsviertel schallte und während sich im Publikum einige Abgeordnete aus der Regierungskoalition befanden, die Vorstandsposten in der Bundesvereinigung oder den Landesverbänden der Lebenshilfe inne haben, wurde gefragt, ob das nicht die sind, die derzeit in der Regierungskoalition im Bundestag sitzen. Nun kommt es öfter vor, dass einzelne Abgeordnete der Bundestagsfraktionen mit ihrer Regierung nicht einverstanden sind, aber gerade bei Ulla Schmidt als Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, als ehemalige Bundesgesundheitsministerin, als gestandene und erfahrene Bundestagsabgeordnete und als jemand, die auch direkt oder indirekt in den Beteiligungsprozess zum Bundesteilhabegesetz eingebunden war, fragt man sich, ob sie und ihre mit der Lebenshilfe verbundenen KollegInnen aus der Regierungskoalition nicht mit ihren Kontakten und ihrem Einfluss dafür hätten sorgen können, dass ein solch miserabler und umstrittener Gesetzentwurf erst gar nicht so von der Regierung in den Bundestag eingebracht, sondern grundlegend überarbeitet wird. Aber vielleicht verberge sich dahinter ja ein strategisches Geheimnis, das wir nicht durchschauen können, scherzte eine Kundgebungsteilnehmerin. Wenn die SPD, CDU und CSU nämlich sowohl als Regierungskoalition wirken, als auch als Opposition auf der Straße wirken kann, vielleicht ergibt das ja dann die doppelte Zahl an Wählerstimmen bei der Bundestagswahl? Mal sehen, ob diese Rechnung aufgeht. Eine andere Theorie war auch, dass Ulla Schmidt und ihre KollegInnen aus der Regierungskoalition, die mit Verbänden, die nun massiv gegen den Gesetzentwurf protestieren, einfach nur einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention leisten wollen. Denn damit ließe sich auch erklären, warum gerade Bundestagsabgeordnete der Regierungskoalition die massive Kritik und die Protestaktionen so positiv dahingehend bewerten, dass nun endlich einmal über die Behindertenpolitik breit mit den Abgeordneten, in den Medien und in der Bevölkerung diskutiert wird. Wenn das auch in anderen Bereichen Schule macht, dass man schlechte Gesetzentwürfe vorlegt und durchzupeitschen versucht, um das Bewusstsein für ein Thema zu wecken, dann gute Nacht Deutschland.
Die Sprache verschlagen
Die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele wurde von der Ausschussvorsitzenden Kerstin Griese besonders bei der Anhörung begrüßt. Sie hatte sich trotz heftiger Erkältung die Anhörung nicht entgehen lassen wollen. Bisher hat man Verena Bentele, die engagiert für ein gutes Bundesteilhabegesetz kämpft, auch bei schwierigen Fragen nie sprachlos gesehen. Nach der Anhörung war sie aber im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. Das dürfte aber weniger inhaltlich begründet sein, sondern lag eindeutig an der Erkältung, denn die Stellungnahmen der Sachverständigen bei der Anhörung waren dem vorliegenden Gesetzentwurf gegenüber sehr kritisch und stützten die Kritik der Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes weitgehend. "Das ist von Leuten gemacht, die nichts von der Sache verstehen und völlig daneben liegen", so beispielsweise der eindeutige Kommentar von Horst Frehe vom Forum behinderter JuristInnen zur 5 von 9 Regelung.
Viele Teile bilden ein Ganzes
Wie bei einem Puzzle bilden viele kleine Teile am Ende ein ganzes Bild. Und so ist es auch bei einer genauen Betrachtung der gestrigen Anhörung. Das Bild, dass sich daraus ergibt, ist trotz verscheidentlicher Bemühungen genau so trüb, wie der gestrige Novembertag in Berlin. Ob es bis zur von Ulla Schmidt am Brandenburger Tor für den 2. Dezember angekündigten 2. und 3. Lesung, also der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes durch den Deutschen Bundestag heller wird, muss sich zeigen. Der Lebenshilfe-Baum, der an dieaem Tag im Foyer aufgestellt wird, dürfte dafür wohl nicht allein ausreichen um Licht ins Dunkel der derzeitigen deutschen Behindertenpolitik zu bringen. Ob nach der Abstimmung noch Blitze aus den Ländern kommen, wird sich dann zeigen. Dies liegt nun in der Hand der Bundestagsabgeordneten, welche Courage sie für echte Veränderungen am Gesetzentwurf haben und wofür sie am Ende ihre Hand heben.

Von versteh_gar_nix_mehr
"Im Klartext: AFD ist keine Alternative."
Wer könnte eine Alternative denn sein?
Schlimmer wird's immer, auch ohne AFD, da bin ich mir sicher!
Von Heinrich Buschmann
Sie (Signe) haben recht, ich hätte "glaubhaft" hinzufügen müssen.
Im Klartext: AFD ist keine Alternative.
Ich muss lernen in einfacher Sprache zu schreiben, denn, was mich in diesem Prozess wirklich extrem verärgert hat, ist die Erkenntnis, dass die politisch Verantwortlichen im Grunde sehr wohl um unsere Probleme wissen. In wirklichen vielen direkten Gesprächen wurde mir Verständnis entgegengebracht, wurden klare und deutliche Aussage getroffen, das sich etwas ändern muss, dass unsere Forderungen allesamt berechtigt sind. UND?
Letztendlich regiert das Geld, letztendlich ist die Meinung des Einzelnen nichts wert, mag sein (privates) Verständnis noch so ehrlich gemeint sein.
Und genau das macht mich wütend! Wie kann ein Menschen Verständnis zeigen, wie kann er mir gegenüber ehrlich seine Meinung kund tun und sich dem politischen Zwang beugen?
Nochmals, weil ich Angst habe falsch verstanden zu werden.
Im 4 Augen Gespräch berichte ich meinen hochdotierten Gesprächspartnern wie sich Zwangspoolen, 5 aus 9 oder die Anrechnung von Einkommen und Vermögen auswirken. Berichte über authentische, nachvollziehbare Fälle. Die Reaktion ist Betroffenheit, man kommt in Grübeln, bestätigt teilweise den Unsinn dieser Regelungen und bekennt sich zu Veränderungen. Nur - dabei bleibt es dann auch! Nach wenigen Minuten bin ich vergessen...........
Und hier beginnt mein Unverständnis - wie kann ich mir menschliche Schicksale zu Herzen nehmen, wie kann ich Verständnis aufbringen und mich für Veränderungen aussprechen, um mich dann doch dem politischen Zwang unterwerfen?
Was können wir noch tun? Wo können wir ansetzen?
Bewusstseinsbildung - Aufklärung - Offenlegung!
Wer weiß Bescheid über "unser" Leben? Doch nur die Betroffenen und deren ganz, ganz enges Umfeld. Wer klärt die Noch-Nichtbehinderten darüber auf, was sein wird, wenn es das Schicksal nicht mehr gut meint?
Klären wir sie auf - sorgen wir dafür, dass sie ebenfalls diese uns aufgebürdeten Lebensumstände ablehnen!
Von Signe
@ H. Buschmann:
Sehr geehrter Herr Buschmann,
Sie schreiben: "... Mein soziales Umfeld und ich werden unsere Stimme nur denen geben, die meine Interessen in die Tat umsetzen. ..."
Meine Frage an Sie ist:
WAS machen Sie, wenn die AfD Ihnen um den Bart geht und Ihnen (freilich für Sie nachvollziehbar und superglaubhaft) an Hand von Fakten darlegt, IHRE Rechte als Schwerstbehinderter rechtswirksam (und nein, hier ist 'rechts..." im Sinne des Rechts und nicht im Sinne einer politischen Himmelsrichtung zu verstehen) zu vertreten und Ihnen Ihre Rechte als Schwerstbehinderter vorzuhalten, mittels Rechtssprechung und dergleichen mehr.
Was machen Sie in solch' einem 'Fall'?
Von Claudia
Lieber @ Heinrich Buschmann,
genauso sehe ich es auch.
Und ich habe es eben an anderer Stelle schon geschrieben, als Leserbrief.
Wir hatten in der Tagesstätte schon einen Bundestagsabgeordneten, der sehr interessiert war.
Und dem gar nicht bewusst war, wie vieles real aussehen könnte, wenn das BTHG in Kraft tritt.
Er konnte nichts versprechen.
Und wollte im Januar/Februar noch einmal vorbei kommen
um mit uns zu sprechen. Wenn wir als Menschen mit seelischer Behinderung dann noch da sind.
Weil es für uns noch schwieriger wird die 5 aus 9 zu erfüllen.
Wie gesagt denke ich inzwischen, dass die Presse viel mehr
und größer darüber berichten sollte.
Um es in die Gesellschaft zu transportieren.
(Nur wie?)
Und nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Es ist ein so "starkes Gesetz". Und im Prinzip ja eines was alle Menschen betrifft.
Wenn man das Zitat von Richard von Weizsäcker zitiert, dass da heißt:
"Nicht behindert sein ist kein Verdienst, es kann jedem
von uns jederzeit genommen werde."......
Und bitte uns Menschen mit seelischen Behinderungen nicht vergessen.
Denn wir werden nirgends gehört.
Wenn es da man nicht umso mehr um das Wirtschaftslichkeitsprinzip geht,denn da werden es wohl immer mehr Menschen.
Liebe Grüße
Von Gisela Maubach
Selbstvertretungsorganisationen . . . waren nämlich außer den VertreterInnen des Forums behinderter JuristInnen und der BAG der Werkstatträte . . . nicht geladen?
Da werfe ich mal die Frage auf, ob Werkstatträte - also Vertreter von Sondereinrichtungen - als Selbstvertretungsorganisationen betrachtet werden können, wenn es um zukünftige Inklusionsmöglichkeiten geht.
Und von den Trägern der Werkstätten, zu denen ja auch die ebenfalls geladene Caritas gehört, kann das BMAS von vornherein erwarten, dass die Forderungen so formuliert werden, dass die Sondereinrichtungen gut gefüllt bleiben.
Vielleicht war die Lebenshilfe aufgrund dessen auch direkt doppelt vertreten, wobei die Juristin der Lebenshilfe vor 2012 auch noch für den Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge tätig war.
Wenn die Geschäftsführerin der Lebenshilfe bei der Anhörung nun fordert, dass 202 € des Werkstatt-Lohns bei der Grundsicherung nicht angerechnet werden sollen, dann dürfte dies für das BMAS durchaus interessant klingen, weil damit die Werkstatt als Tagesstruktur gefestigt würde - und zwar insbesondere für den Personenkreis, der niemals eine Chance hat, die Werkstatt in Richtung Arbeitsmarkt zu verlassen.
Wer nicht arbeitsfähig ist und auf Grundsicherung angewiesen ist, würde finanziell also dafür belohnt, als Tagesstruktur einen Werkstattplatz zu wählen.
Ein geistig schwerstbehinderter Mensch, der tagsüber in einer Werkstatt betreut würde, hätte nach dem Wunsch der Lebenshilfe dann jeden Monat 202 € mehr für seinen Lebensunterhalt als ein ebenso schwer behinderter Mensch, der außerhalb der WfbM betreut wird.
Eine derartige Ungleichbehandlung, mit der das Ermöglichen von Inklusion finanziell bestraft würde, kann kaum mit der UN-BRK vereinbar sein.
Wenn die Lebenshilfe die Arbeit in ihren Werkstätten honorieren will, gibt es dafür eine ganz einfache Lösung - nämlich leistungsgerechte Bezahlung von Arbeit, so dass viele unabhängig von Grundsicherung leben könnten!
Von Heinrich Buschmann
JA - auf zum Endspurt. ........und wie jeder Sportler.....sollten wir jedes verfügbare Adrenalin nutzen, um Einfluss zu nehmen!!
Wollen W I R dieses Gesetz wirklich???
Können W I R mit diesem Gesetz leben???
Ich sage NEIN!!
-Zwangspoolen muss weg!!!
-5 aus 9 muss weg!!!
-Anrechnung von Einkommen und Vermögen MUSS weg!!!!
W I R sind das VOLK - W I R sind die Betroffenen!
Wollen wir zulassen, das wir zu Betrogenen werden?
Ich will das nicht! Ich werde mich wehren!
Per Emails und Briefe an meine MdBs!
Ich werde aber auch alle meine Freunde, Bekannten und Verwandten aufklären und motivieren es mir gleichzutun.
Im nächsten Jahr wird der Bundestag neu gewählt!!
Mein soziales Umfeld und ich werden unsere Stimme nur denen geben, die meine Interessen in die Tat umsetzen.
Ich Bitte alle Betroffenen - folgt meinem Beispiel. Lasst euch diese unmenschliche, ignorante Art nicht länger gefallen. WIR haben klare und eindeutige RECHTE (GG, Artikel 3 und UN-BRK) - dem Grunde nach müssten nicht wir dafür kämpfen, sondern die Regierung hat die Verpflichtung für deren EInhalten und Umsetzung zu sorgen!!!
Solange sie dies nicht tut - müssen wir aktiv werden!!!!
JETZT - sofort, die Zeit drängt - sagt Euren MdBs klar und deutlich, daß ihr euch um Eure Rechte betrogen fühlt. Das dieses BTHG (Bundesteilhabegesetz) in dieser Form niemals in Kraft treten darf!
Ja - das ihre ansonsten Eure Wahlentscheidung überdenken werdet!
Redet mit eurem sozialen Umfeld - ihr werdet staunen wie wenig die mehrfach Gesunden, die Noch-Nichtbehinderten über die Zwängen / die behördlich verordnete Armut unserer Welt wissen. Gebt ihnen eine Chance - lasst sie ein wenig an Eurem Leben teilhaben - wenn uns dieser Staat schon massiv am Leben in der Gesellschaft verwehrt.
Liebe Grüße
Heinrich Buschmann
Vorsitzender v. Mobil mit Behinderung e.V.