Love & Sex & Rocknrollstuhl am 1. Februar in München
Veröffentlicht am von Andreas Vega
Bild: Susanna Wüstneck
München (kobinet) Am 1. Februar 2017 zeigt das Monopol Kino in seiner Reihe Mitt-DOKs Delikatessen in Kooperation mit "Lalie Produktion" und dem "VbA-Selbstbestimmt Leben" den Dokumentarfilm „Love & Sex & Rocknrollstuhl“ von der Filmemacherin und Regisseurin Susanna Wüstneck mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin und der Sexualbegleiterin Deva Bhusha Glöckner.
In den vergangenen Monaten stand Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Grund genug für den VbA-Selbstbestimmt Leben sich auch wieder mit anderen Themen zu beschäftigen und diese in die Öffentlichkeit zu tragen. Deswegen stellt der Münchner Verein bei der folgenden Veranstaltung die Sehnsüchte nach Liebe und Sexualität von Menschen mit Behinderung in den Fokus.
Der Dokumentarfilm „Love & Sex & Rocknrollstuhl“ erzählt vom Leben mit Behinderung und der Sehnsucht nach Liebe und Sexualität. Nicola, Stefan, Wiebke und Emanuel leben mit einer körperlichen Behinderung und in unterschiedlichen Lebenssituationen. Während Stefan im bürgerlich geprägten Schwetzingen allein in seiner Eigentumswohnung lebt, hatte Wiebke mit ihren Freunden ein Haus zum gemeinsamen Leben gebaut. Emanuel hat sich mühsam die Eigenständigkeit zurückerkämpft und kann in einer kleinen Mietswohnung leben, Nicola hingegen ist seit ihrer Geburt auf 24 Stunden Assistenz angewiesen und lebt deshalb in einem Haus für Menschen mit Behinderung. Alle vier sehnen sich nach Liebe und Sexualität und treffen sich aus diesem Grund zu einem Erotikworkshop im Institut für Selbst-Bestimmtheit Behinderter in Trebel.
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch unter anderem mit der Regisseurin Susanna Wüstneck und einer der ProtagonistInnen, der Sexualbegleiterin Deva Bhusha Glöckner statt.
