Inklusionsberatung Frankfurt sucht dringend Räume
Veröffentlicht am von Harald Reutershahn
Bild: Vereinslogo
Frankfurt a.M. (kobinet) Die unabhängige Inklusionsberatungsstelle Frankfurt sucht dringend ein Büro in der City und wendet sich damit an die Frankfurter Bürger. "Der Beratungsdarf ist enorm gewachsen, aber wir haben keinen Platz, um dem gerecht zu werden", so Reinhard Hantl, Vorsitzender des Vereins Gemeinsam leben Frankfurt e.V., dem Träger der Inklusionsberatungsstelle.
Seit Vereinsgründung im Jahr 2013 sind die Anfragen von Eltern und Fachpersonal rund um Inklusion um fast 100 Prozent gestiegen. Hantl: "Wir suchen jetzt dringend zwei Räume in zentraler Lage, einen Büroraum und einen Beratungsraum." Im Moment teilt sich die Inklusionsberatungsstelle ein kleines Büro in der Ernst-Reuter-Schule mit bis zu sechs Kollegen, die für andere Projekte des Vereins arbeiten. Eltern, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, haben eine lange Anfahrt bis in die Nordweststadt, wo die Ernst-Reuter-Schule liegt.
Gesucht wird nun ein Vermieter oder ein Unternehmen, das sozial eingestellt ist und Räumlichkeiten kostenfrei oder günstig überlässt. Wer einen Tipp hat oder Kontakt aufnehmen möchte, wende sich bitte per E-Mail an: [email protected].
Gemeinsam leben Frankfurt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von engagierten Eltern und Pädagogen gegründet wurde. Er ist freier Träger von derzeit drei Projekten rund um Inklusion. Sein Projekt "Unabhängige Inklusionsberatungsstelle Frankfurt" wird teilfinanziert vom Stadtschulamt und vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt. Die Nachfrage nach unabhängiger Beratung wächst. Hantl: "Um unsere Aufgaben für die Gesellschaft professionell wahrzunehmen, brauchen wir jetzt ein bürgernahes Büro in der City." Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.gemeinsamleben-frankfurt.de.
