Starker Zulauf zu Werkstätten stoppen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: BAGüS
Kassel (kobinet) Ziel der Sozialhilfeträger ist es, den starken Zulauf zu Behindertenwerkstätten zu stoppen. Menschen mit Behinderung sollen daher aus Sicht von Sozialhilfeträgern mehr als bisher in regulären Jobs und weniger in Behindertenwerkstätten arbeiten. Dies berichtet die Frankfurter Neue Presse anlässlich des gestern in Kassel begangenen 70jährigen Jubiläums der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS).
"Es gibt für einen Teil der Betroffenen gute Möglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt, wenn sie entsprechende Hilfestellungen bekommen", wird Matthias Münning, Vorsitzender der BAGüS in dem Bericht der Frankfurter Neuen Presse zitiert. Münning zufolge liegen die Zugangszahlen in den Einrichtungen teilweise fünfmal höher als die Zahl der Abgänge.
