Berlins Toiletten-Umbau stoppen
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
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Berlin (kobinet) Die Landesseniorenvertretung Berlin fordert vom Senat, den geplanten Toiletten-Umbau zu stoppen und so Risiken wie Versorgungslücken und Qualitätsverfall zu vermeiden. „Auch nur temporäre Versorgungslücken und Qualitätseinbußen können nicht hingenommen werden", sagt deren Vorsitzende Dr. Johanna Hambach. Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung unterstützen den Vorschlag des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD), „vom brandenburgischen Rückzug aus der Kreisgebiets-Reform" zu lernen und so einen Ausweg aus der Berliner Toiletten-Posse zu finden.
Schon im Februar 2017 hatten der damalige Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, die Berliner Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung, der Landesseniorenbeirat und die Landesseniorenvertretung gemeinsam ein Moratorium in Sachen öffentliche Toiletten gefordert.
Bei der diesjährigen Veranstaltung „Senioren debattieren im Parlament" skizzierte der Senat die Herausforderungen der Personalentwicklung in den Berliner Verwaltungen und formulierte das Bestreben: „Die öffentliche Verwaltung sei kein Selbstzweck, sondern Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger." Die Landesseniorenvertretung Berlin hofft, dass dieser Anspruch auch bei der Infrastrukturmaßnahme des „landesweiten Toilettenumbaus" gilt.
