Hörfilmpreis 2018 vergeben

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Unter vielen prominenten Gästen wurde Mario Adorf  begrüßt
Unter vielen prominenten Gästen wurde Mario Adorf begrüßt
Bild: DBSV/Oliver Ziebe

Berlin (kobinet) Der Deutsche Hörfilmpreis 2018 wurde gestern Abend auf einer Gala in Berlin vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in vier Kategorien vergeben. Der bewegende Zweiteiler „Landgericht – Geschichte einer Familie" erhielt die Auszeichnung in der Kategorie TV. In der Kategorie Kino ging der Hörfilmpreis an das historische Drama „Licht". Erstmalig wurde der Preis auch für die beste Audiodeskription in den Kategorien Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm vergeben. Die Kinoproduktion „Wendy – Der Film" konnte sich in der Kategorie Kinder-/Jugendfilm durchsetzen. In der Kategorie Dokumentation erhielt Basis Berlin Postproduction GmbH für die Kinoproduktion „Rabbi Wolff" die Auszeichnung.

Die Auszeichnung, die bereits zum 16. Mal an herausragende Hörfilme verliehen wird, hat in diesem Jahr einen eigenen Namen erhalten. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD), der die Beschreibung von audiovisuellen Medien für blinde und sehbehinderte Menschen benennt, wurde die Gewinner-Trophäe im Rahmen der feierlichen Gala auf den Namen ADele getauft.

Im Anschluss an die Verkündung der letzten Jury-Entscheidung wurde der begehrte Publikumspreis an die MDR-Produktion „In aller Freundschaft; Folge 773: Mach's gut Nick" vergeben.

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