Preis für soziales Engagement
Veröffentlicht am von Andreas Vega
Bild: MMB e.V.
Wie „Mobil mit Behinderung e.V.“ (MMB) auf seiner Website mitteilt, wurde dem Verein der Ehrenpreis 2018 der Ike und Berthold Roland-Stiftung verliehen. Der Geschäftsführer der Stiftung und Sohn des Stiftungsgründers Oliver Roland reiste persönlich an, um eine Laudatio zu halten und den Preis zu überreichen.
Im Art Café im südpfälzischen Jockgrim fand am vergangenen Freitag eine besondere Veranstaltung statt. Der MMB e.V. setzt sich seit vielen Jahren für ein Recht auf Mobilität für Menschen mit Behinderung ein. In diesem Sinne berät und unterstützt er Menschen bei der Beschaffung von behindertengerecht umgebauten Kraftfahrzeugen. Die Berater des Vereins sind allesamt ehrenamtlich tätig und selbst von einer Behinderung betroffen. Jetzt erhielt der Verein für sein soziales Engagement einen Preis der Ike und Berthold Roland-Stiftung. Der mit 2500 € dotierte Sonderpreis ging dieses Jahr an zwei Organisationen. Zum einen an „Ärzte ohne Grenzen“ und an „Mobil mit Behinderung e.V.“. Der Geschäftsführer und Sohn des Stiftungsgründers Oliver Roland berichtete über die Gründe der Stiftung, die zu dieser Preisverleihung geführt haben. Besonders sei man davon beeindruckt gewesen, wie die Aktiven des Vereins die zu Beratenden auf dem Weg zu einem angepassten behindertengerechten Fahrzeug begleiten und motivieren würden. Notfalls würde man auch seelsorgerisch tätig. „Wie schnell, manchmal in Sekundenbruchteilen, sich das Leben komplett umkrempeln kann, dass ist den Menschen immer erst dann bewusst, wenn es sie selbst oder einen nahen Verwandten betrifft“, so Roland.

Von Antonietta
Ich kann mich nur an das bereits Geschriebene anschliessen.
Vielen, vielen Dank für Eure tolle und unermüdliche Arbeit. Chapeau dass ihr immer wieder die Kraft aufwendet, weiter zu machen. Ihr macht das ja alles im Ehrenamt, trotz Eurer nicht einfachen Situation.
Schön, dass Eure Arbeit für uns immer mehr Anerkennung findet.
Gratulation!!!
Euer Mitglied
Antonietta
Von Beast1905
Ich gratuliere den MMB e.V. ebenfalls zu diese Anerkennung. Ohne diesen Verein, der sehr gute und sehr wichtige Arbeit leistet, wäre ich heute nicht mehr mobil und könnte nichts selbstständig im Alltag bewältigen. Auch ich finde es sollte jeder Mensch darüber nachdenken, wie schnell man von der Welt der Nichtbehinderten in die Welt der Menschen mit Behinderungen wechseln kann und was es mit Menschen macht immer und überall ausgeschlossen zu werden. Auch wenn man es nicht möchte. Es gibt verschiedene Ursachen um eine Behinderung zu bekommen und ich bin mir sicher, auch wenn es noch sehr viel Arbeit ist, dieser unermüdliche und hilfsbereite Mobil mit Behinderung e.V. wird es eines Tages schaffen Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung mit Aufklärung abzubauen. Mobil mit Behinderung e.V. Ihr seid einfach spitze und macht weiter so.
Von Bea Fröhner
Dem kann ich mich nur anschließen ..... es freut mich ,dass diese Arbeit wertgeschätzt wird . Jedoch wird sie von vielen ehrenamtlichen " Mitarbeitern " geleistet , die mit Herz und Seele tun , was eigentlich Aufgabe des Staates wäre . Es steht schon im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf , dennoch passiert es täglich ! Es darf nicht sein , dass behinderte Menschen so für ihr Recht kämpfen müssen !
Von Ellen
Gratulation !
Mobilität ist heutzutage etwas Selbstverständliches. Sollte man meinen. Dass dem nicht immer so ist, merkt man oft erst, wenn sie einem genommen wird.
Auto kaputt? Egal, dann nehme ich eben den Bus, die Bahn oder das Fahrrad. Auch ausleihen könnte man sich ein Auto. Wer mit einem Rollstuhl unterwegs ist, hat in der Regel diese Alternativen nicht. Kein Auto, kein barrierefreier Nahverkehr und mal kurz ein Auto leihen geht auch nicht. Endstation zu Hause.
Der MMB hilft, wo er kann.
Dennoch gibt es viele Menschen mit Behinderung, die aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sind Auto zu fahren. Sie sind auf einen barrierefreien öffentlichen Nah- und Fernverkehr angewiesen. Leider schafft es unsere Gesellschaft auch im 21. Jahrhundert nicht, diesen flächendeckend anzubieten. Da erscheint gerade im ländlichen Bereich die Wertmarke zum Schwerbehindertenausweis, die die kostenlose Nutzung des öPNV ermöglichen soll wie Hohn.
Deshalb ist der MMB in unserem Land so dringend notwendig.
Macht weiter Leute!
Euer Mitglied
Ellen
Von Brigitte Betzel Haarnagel
Eine wunderbare Wertschätzung für die noch immer so notwendige Arbeit, die der MMB schon seit vielen Jahren völlig ehrenamtlich leistet.
Wie wunderbar wäre es, wenn diese ehrenwerten Aktivitäten so grosse Früchte tragen würden und die Rechte behinderter Menschen nicht mehr hart erkämpft werden müssten, sondern einfach selbstverständlich beachtet und umgesetzt würden.
Aber immerhin, der MMB wird bemerkt und bekommt immer mehr Aufmerksamkeit.