Referent*innenpool geht an den Start
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: ISL
Jena/Mainz (kobinet) Die Arbeit am Modellprojekt "CASCO – vom Case zum Coach" läuft derzeit auf Hochtouren: Während in dieser Woche der zweite Jahrgang der Qualifikation im Hotel INNdependence in Mainz beginnt, geht zeitgleich der Referent*innenpool des Projektes an den Start. Dieses Angebot der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) richtet sich an alle Fort- und Weiterbildungsträger mit dem Ziel, im Bereich der Weiterbildung den Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention "Nichts über uns ohne uns" stärker als bisher zu verwirklichen, wie Grit Kühlborn von der ISL mitteilte.
Auf der Website des noch bis 2020 aus den Mitteln des Ausgleichsfonds durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Projetes finden sich die Profile der bisher 16 Absolvent*innen, denen nach Abschluss des zweiten Jahrgangs im Sommer 2019 noch einmal 17 weitere qualifizierte Referent*innen für menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik folgen sollen. Jedes Profil gibt Auskunft über das Einsatzgebiet, die individuellen Bedarfe und die thematischen Schwerpunkte der Referent*innen. Diese reichen von den Grundlagen des Sozialrechts, der UN-Behindertenrechtskonvention über Fragen der Assistenz bis zu den Konzepten der Selbstbestimmung und des Empowerments.
Der Frage des Honorars ist ein eigener Menüpunkt auf der Website gewidmet. Dieser macht neben den Honorarsätzen auch deutlich, wie vielfältig sich die Einsätze der Referent*innen gestalten können. Das Spektrum reicht hier von einem einstündigen Vortrag oder die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion, bis zur Gestaltung und Leitung von Workshops und Seminaren.
Bei Fragen zum Projekt und zum Referent*innenpool steht die Projektleiterin Barbara Vieweg telefonisch unter 03641/234795 sowie per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Weitere Infos zum CASCO Referent*innenpool gibt's unter: http://referenten.casco.isl-ev.de/
