Neue Wache wieder mit Rampe

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Neue Wache wieder mit Rampe
Neue Wache wieder mit Rampe
Bild: sch

Berlin (kobinet) Die Neue Wache in Berlin Unter den Linden hat wieder eine Rampe. Das erfuhr kobinet heute von der Rollstuhl-Aktivistin Ursula Lehmann. Seit März hatten Rollstuhlnutzer und gehbehinderte Besucher keinen Zugang mehr zur zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (kobinet 31.8.13). Jetzt wurde seitlich vom Eingangsportal eine 2 Meter lange Nirosta-Rampe mit 6 Prozent Steigung angelegt. Die Betroffenen sind dankbar, dass Hildrun Knuth, die Beauftragte für Menschen mit Behinderung im Bezirk Berlin-Mitte, mit ihrer Beharrlichkeit erreicht hat, diesen unhaltbaren Zustand zu beenden.

Lesermeinungen zu “Neue Wache wieder mit Rampe” (3)

Von RalleGA

Ich weiß zwar auch, dass im Sprachgebrauch mit einer Rampe die prozentuale Steigung bzw. Neigung eines Höhenunterschiedes gemeint ist, welcher mit einem solcher Konstruktion überwunden werden kann, aber der Begriff Rampe kommt wohl kaum in der Bauordnung im öffentlichen Raum als Fachbegriff vor.
Der Fachbegriff Rampe kommt hingegen u.a. in der Landwirtschaft vor, wo Schafe, Schweine, Rinder usw. hingetrieben werden, um einen Höhenunterschied zu bewältigen.

Es wäre doch wohl angebracht, wenn das Wort Schräge (im Zusammenhang mit der Überwindung eines Höhenunterschiedes von mobilitätsbeeinträchtigen Menschen) in diesem Forum zukünftig verwendet wird, auch wenn Man“n“ oder Frau manchmal tierisch gut drauf ist, aber so möchte wohl Niemand degradiert werden.

Von uschi

ich habe heute wieder den Wachschutz der "Neuen Wache" besucht und gesprochen. Wiederholt wurde mir versichert, dass die Museumsleitung des Deutschen Historischen Museums (DHM) die Zugangs Verhinderer waren. Das wird noch Spätfolgen für sie haben, das versichere ich allen.

Von Jürgen Wecke

Toll es gibt wirklich aktive BBs.