Behindertenpolitik im Luxemburger Regierungsprogramm

Veröffentlicht am von Martin Ladstätter

Xavier Bettel
Xavier Bettel
Bild: dp.lu

Luxemburg (kobinet) Luxemburgs neue Regierung von Premierminister Xavier Bettel will die Inklusion behinderter Menschen gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen beschleunigen. Seit Dezember 2013 wird die Regierung von der Demokratischen Partei, der Luxemburger Sozialistischen Arbeiterpartei und den Grünen gebildet. Nach einer Sitzung des Regierungsrats wurden in der luxemburgischen Zeitung "Tageblatt" Details des Regierungsabkommens aufgelistet.

Die Regierung möchte Politik machen, die "weitgehend auf die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung ausgerichtet sei", ist dem Bericht von Tageblatt zu entnehmen. Auch der nationale Aktionsplan soll überarbeitet werden.

Weiters soll die Gebärdensprache in Luxemburg offiziell anerkannt und Persönliche Assistenz gefördert werden; auch Barrierefreiheit soll einen höheren Stellenwert erhalten.