Aus dem Leben eines fast ganz normalen Ehepaares
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: ForseA
Balingen (kobinet) Unter dem Motto "Geschichten aus Absurdistan" hat das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) die Geschichte eines Ehepaares aus Baden-Württemberg veröffentlicht, das schon seit 2007 mit dem Sozialamt um die Übernahme der Assistenzkosten ringt.
"Wir haben uns total nackt gemacht – haben alles offenbart und dem Sozialamt fallen immer wieder neue, teilweise total unrelevante Punkte ein, die wir bringen müssen", schreibt das Ehepaar in ihrem Bericht und macht damit deutlich, was die Anrechnung des Einkommens und Vermögens bei Assistenzleistungen im Alltag bedeuten kann.
Link zur Kampagne für gesetzliche Regelungen zur sozialen Teilhabe

Von Gotthilf Lorch
Es ist unterirdisch, wie mancherorts, vor Allem auf der schwäbischen Alb und im Schwarzwald (Kreis Balingen und Kreis Rottweil) die Behörden geltendes Recht mit „Nepper und Schlepper Tricks“ unterwandern. Dringend brauchen wir ein Einkommens- und Vermögensunabhängiges Teilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen die auf Assistenz in Pflege, Orientierung, Kommunikation oder sonst wie angewiesen sind. Es würde nicht nur dafür sorgen, dass das Recht auf Menschenwürde und Teilhabe endlich eingelöst werden würde, es würde den Staat auch viel Geld einsparen. Wie ? Na mit was werden denn die vielen Stunden zum aufspüren weiterer Gehässigkeiten und unsinniger Kontrollen den bezahlt ?