Aktionsbündnis Teilhabeforschung startet

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

UNO-Flagge mit Behindertenrechten
UNO-Flagge mit Behindertenrechten
Bild: BIZEPS

Berlin (kobinet) Welche Chancen haben Menschen mit Behinderungen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Wie können ihre Teilhabechancen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention erweitert werden? Zu diesen Fragen liegen kaum gesicherte Erkenntnisse und aussagekräftige Daten vor. Ein bundesweites „Aktionsbündnis Teilhabeforschung“ will Forschungsaktivitäten zu den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen stärken, erfuhr kobinet heute aus einer Presseinformation von Dr. Rolf Buschmann-Steinhage:

Das Aktionsbündnis will eine interdisziplinäre Teilhabeforschung profilieren, welche die Verwirklichung der Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen in den Blick nimmt. Dazu soll ein Forschungsprogramm „Teilhabeforschung“ initiiert werden, das systematische Erkenntnisse über Maßnahmen und Strategien zur Verbesserung der Teilhabe beeinträchtigter Menschen liefert.

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung wird am 12. Juni 2015 in Berlin gegründet. Zur Auftaktveranstaltung eingeladen sind WissenschaftlerInnen, Menschen mit Behinderungen, Fachgesellschaften, Institute und andere Zusammenschlüsse, die mit ihrer Expertise und ihrem besonderen Fokus die Idee der Teilhabeforschung vorantreiben möchten. Das Aktionsbündnis soll eine Plattform für einen offenen Dialog und für gemeinsame Aktivitäten bieten.

Initiatoren sind die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR), die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW), die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, der Deutsche Behindertenrat und die Arbeitsgemeinschaft Disability Studies in Deutschland.

Weitere Informationen und Kontakt:

Einladung, Programm der Auftaktveranstaltung sowie Gründungserklärung und Statut des Aktionsbündnisses können angefragt werden bei

Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, [email protected]