Umfrage zur außerklinischen Beatmung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: omp

Freiburg (kobinet) Bis Oktober läuft noch eine Befragung zur Außerklinischen Versorgung beatmeter Patienten in Deutschland. Diese wird von der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) durchgeführt.

"Die ärztlichen Versorgungsstrukturen für beatmete Patienten außerhalb des Krankenhauses sind aktuell nicht genau bekannt. Im Rahmen des interdisziplinären und multiprofessionellen Austauschs der an der außerklinischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen auf Fachkongressen und in der persönlichen Kommunikation sind zudem erhebliche Defizite aufgefallen. Insbesondere muss vermutet werden, dass aufgrund des Mangels an qualifizierten Beatmungszentren und niedergelassenen Fachärzten viele Patienten unzureichend fachärztlich versorgt werden.
Weil es bislang schwierig ist, verlässliche Zahlen über die beatmeten Menschen in Deutschland zu erhalten, hat die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) eine deutschlandweite Befragung initiiert. Das Projekt leiten die DIGAB-Vorstandsmitglieder PD Dr. med. Jan H. Storre (Lungenklinik - Abteilung Pneumologie, Kliniken der Stadt Köln gGmbH), und PD Dr. med. Dominic Dellweg (Kloster Grafschaft, Schmallenberg)", heißt es in einer Presseinformation der DIGAB. Sie haben zwei verschiedene Erhebungsbögen entwickelt, die über die DIGAB-Homepage unter dem Link www.digab.de/informationen/studie-zur-ausserklinischen-beatmung abgerufen werden können.