Vorwärts zu Themen der Inklusion

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: vorwärts

Berlin (kobinet) Die Zeitschrift der SPD vorwärts wendet sich zunehmend Fragen der Inklusion zu. Unter der Überschrift "Inklusion erfordert barrierefreies Wohnen" veröffentlichte der vorwärts diese Woche einen Beitrag von Ursula Engelen-Kefer. Anfang November hatte die Zeitung bereits einen Beitrag von Christiane Möller vom Forum behinderter JuristInnen zum Thema "Recht auf Sparen" veröffentlicht.

"Die in der Bundesrepublik seit 2009 ratifizierte UN Behindertenrechtskonvention (BRK) verlangt in Art. 19 die unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft. Menschen mit Behinderungen müssen Ort und Form von Wohnung und Wohnumfeld frei und gleichberechtigt wählen können. Dies gilt auch für ihre Entscheidung, mit wem sie zusammenleben wollen. Auch müssen sie weiterhin Zugang zu den notwendigen sozialen Unterstützungsleistungen - vor allem bei der medizinischen Versorgung sowie der Pflege haben. Allerdings klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Realität. Insbesondere Menschen mit hohem Hilfebedarf werden aus Kostengründen regelmäßig auf eine Unterbringung in einer Einrichtung verwiesen, anstatt ihnen das von ihnen gewünschte Leben in der eigenen Wohnung mit Assistenzleistungen zu ermöglichen", schreibt Ursula Engelen-Kefer in ihrem Beitrag für den vorwärts.