Bei Wahlen zählt jede Stimme

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Wahlzettel
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Bild: omp

Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul

Kassel (kobinet) Als hätte es noch eines Beweises bedurft, die Präsidentenwahl in Österreich hat es einmal wieder geziegt, dass bei Wahlen jede Stimme zählen kann. Am Ende waren es 31.026 Stimmen, die in Österreich den Unterschied machen, ob ein rechtsgerichteter Präsident zukünftig an der Spitze eines Landes steht. Die Wahl in Österriech zeigt auch für Deutschland auf, dass jede Stimme zählen kann.

Wie so manche Wahl in der letzten Zeit, war besonders die Präsidentschaftswahl in Österreich eine Zitterpartie, die sogar über den Sonntagabend hinausreichte, weil es am Ende auf die Briefwahl-Stimmen ankam. Bei der Präsidentschaftswahl in den USA als Georg W. Bush gegen Al Gore nur mit wenigen Stiemmen gewann und wochenlang in Florida nachgezählt werden musste, war das Ergebnis noch knapper. Auch dort hatte sich bewahrheitet, dass am Ende jede Stimme zählen kann. Was dies für Deutschland mit zunehmend schwieriger werdenden Regierungsmehrheiten zu tun hat, kann man sich nach den letzten Landtagswahlen ausmalen. Daher gilt es auch unter behinderten Menschen und ihren Angehörigen der Kraft der eigenen Stimme bewusster zu werden. Aber vor allem auch für diejenigen, die für politische Ämter kandidieren, bzw. ihre KandidatInnen unterstützen gilt es, um jede Stimme zu kämpfen. Möge Österreich für uns in Deutschland daher eine Warnung sein.