Resolution zum barrierefreien Notruf
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) und der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) fordern mit ihrem Dachverband, der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverbände (DG), die Einrichtung eines bundesweiten barrierefreien Notrufs. Die Bundesversammlung des Deutschen Gehörlosen-Bundes hat dazu eine Resolution zum barrierefreien Notruf einstimmig beschlossen.
"Alle in Büren anwesenden Landesverbände und Fachverbände im Deutschen Gehörlosen-Bund sind sich einig, dass der barrierefreie Notruf möglichst zeitnah bundesweit eingerichtet werden sollte. Und nicht erst in vielen Jahren später. Die Politik muss sich jetzt mehr für die zügigere Einrichtung des barrierefreien Notrufs einsetzen und mit voller Tatkraft umsetzen, was es im Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention steht. Der Bund und die Länder müssten mit dem vollen Einsatz alle Hindernisse aus dem Weg schaffen, die der Schaffung der barrierefreien Zugänglichkeit zu den Notrufsystemen entgegenstellen", heißt es in der Presseinformation zur Resolution. Der Deutsche Schwerhörigenbund mit seinen Landesverbänden habe die Resolution ebenfalls einstimmig beschlossen.
