Für Clara-Zetkin-Frauenpreis nominiert
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: DIE LINKE
Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages 2017 vergibt DIE LINKE zum siebten Mal den Clara-Zetkin-Frauenpreis, um herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik zu würdigen. In diesem Jahr wurde neben 5 weiteren Initiativen das Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“ von Weibernetz e.V. für diesen Preis nominiert. Damit wird zum ersten Mal ein Projekt, welches sich für Frauen mit Behinderung einsetzt, für diesen Preis ernannt. Unter vielen tollen Frauenprojekten ist das Projekt für Frauenbeauftragte nun unter den letzten 6 Nominierungen dabei. Am 3. März wird die Preisträgerin bekannt gegeben. Die Feierstunde beginnt um 19 Uhr im Südblock in Berlin.
Der Clara-Zetkin-Frauenpreis wurde zum 100. Jubiläum des Internationalen Frauentages im Jahr 2011 zum ersten Mal verliehen. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt, einer Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung. Sie initiierte auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen zusammen mit Käte Duncker die Einführung eines internationalen Frauentages. Clara Zetkin forderte als erste das Frauenwahlrecht ein und setzte sich, entgegen der ökonomischen Unterdrückung von Frauen, beharrlich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen ein.
Im Sinne Clara Zetkins würdigt DIE LINKE mit diesem Preis jährlich ein Projekt oder eine Initiative, welches die Lebensbedingungen von Frauen verbessert, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft vorantreibt und somit vielen Frauen auf ihrem Lebensweg als Vorbildfunktion dient.
Im Vorfeld der Preisverleihung freuen sich die Weibernetzmitarbeiterinnen vom Projekt Frauenbeauftragte in Einrichtungen: „Das ist eine ganz besondere Ehre für uns. Wir fiebern ganz gespannt der Verleihung entgegen und wünschen allen nominierten Frauenprojekten viel Glück.“
