Viel zu tun für eine inklusive Hochschule

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: omp

Berlin (kobinet) Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) hat die Ergebnisse einer Befragung der Beauftragten für die Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten veröffentlicht. Die Erhebung zeigt: Insbesondere die Beauftragten an großen Hochschulen geben an, dass ihr Arbeitsaufwand sich in den letzten Jahren deutlich erhöht habe. Sie sind es dann auch, die in besonderer Weise unzufrieden sind mit ihrer Ausstattung mit personellen und sachlichen Ressourcen.

Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten erfüllen an den Hochschulen wichtige Aufgaben. Darauf hatte die Hochschulrektorenkonferenz in ihrer Empfehlung "Eine Hochschule für Alle" vom April 2009 hingewiesen und die volle Unterstützung der Rektorate und Präsidien für ihre Arbeit gefordert. 2013 hatte die IBS die Beauftragten für die Studierenden mit Behinderungen zu ihren Angeboten und zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. 161 Beauftragte haben geantwortet.

Die Daten geben einen guten Überblick darüber, wie vielfältig die Angebote der Beauftragten zur Unterstützung der Studierenden wie der Lehrenden sind. Sie zeigen, dass noch längst nicht alle Beauftragten aktiv in die Gestaltung barrierefreier Strukturen in den Hochschulen eingebunden sind und dass insbesondere an großen Hochschulen die Ressourcenausstattung der Beauftragten unzureichend ist.

Die Ergebnisse der Befragung gibt's unter http://www.studentenwerke.de/pdf/IBS_Umfrage_Beauftragte_2013.pdf