Jugend trainiert für Paralympics und Olympia

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher
Bild: DBS

Berlin (kobinet) Die Wettkämpfe des Bundesfinales Jugend trainiert für Paralympics in den Sportarten Goalball, Rollstuhlbasketball und Tischtennis werden ab heute bis zum 26. April in Berlin ausgetragen. Zum ersten Mal finden sie zeitgleich mit den Finals von Jugend trainiert für Olympia statt. Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm-Julius Beucher, begrüßte die  Zusammenlegung: „Der  Ausrichter der beiden Schulsportwettbewerbe, die Deutsche Schulsport Stiftung, setzt damit ein wichtiges Signal für den gemeinsamen Sport von Kindern mit und ohne Behinderung.“

Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung sowie Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler konnten sich für das Frühjahrfinale qualifizieren. Die Sieger aus den Landesfinals, rund 150 Kinder und Jugendliche, begleitet von 60 Betreuerinnen und Betreuern aus 12 Bundesländern, werden nun in Berlin ihre Besten ermitteln.

Dr. Thomas Poller von der Deutschen Schulsportstiftung sieht die Zusammenführung der beiden Bundesfinalveranstaltungen als eine große logistische Herausforderung: "Mit diesem neuen Veranstaltungsformat beschreitet die Deutsche Schulsportstiftung ihren Weg zur gemeinsamen Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung an schulsportlichen Veranstaltungen erfolgreich weiter. Die Sportmetropole Berlin ist gut auf diese Herausforderung vorbereitet und wird ein guter Gastgeber sein.“

Lesermeinungen zu “Jugend trainiert für Paralympics und Olympia” (1)

Von dsiebert

Keine gehörlose Jugend trainiert für Deaflympic? Deaflympic besteht schon seit 1924 für gehörlose Athleten.
Ich sah, dass immer noch die Diskriminierung für gehörlose Sportler!