Barrierefreiheit in Wohnbauförderung berücksichtigen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Steinbrück
Bremen (kobinet) Der Bremer Senat hat ein Wohnbauförderprogramm aufgelegt mit dem Ziel überall in der Stadt mehr preiswerte Wohnungen zu schaffen. Eine Anforderung bei den geplanten Neubauwohnungen wurde aber nach Informationen des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen Dr. Joachim Steinbrück nicht hinreichend berücksichtigt: die Barrierefreiheit.
"Hier fehlt eine entsprechende Förderung. Deswegen haben kom.fort, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Menschen, der Landesbehindertenbeauftragte und SelbstBestimmt Leben Bremen ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet", heißt es im neuesten Newsletter des Landesbehindertenbeauftragten. Das Positionspapier mit Anforderungen an den zukünftigen Wohnungsum‑ und ‑neubau sieht u.a. die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, die Förderung rollstuhlgerechter Wohnungen und eine flexible Bauweise vor.
Link zum Positionspapier Wohnen: http://www.behindertenbeauftragter.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen55.c.1551.de
