Prüfung abgelegt - und nun?
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: BIZEPS
Berlin (kobinet) Prüfung abgelegt – und nun? Die Empfehlungen des Fachausschusses zur UN-Behindertenrechtskonvention als Impulsgeber für Bund und Länder. Das ist das Thema einer Veranstaltung am 24. Juni im dbb forum berlin, die gemeinsam von der Monitoring-Stelle und der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen ausgerichtet wird. In der ganztägigen Konferenz wird diskutiert, wie die UN-Behindertenrechtskonvention zukünftig besser umgesetzt werden kann.
Ziel der live im Internet übertragenen Veranstaltung ist es, den Anstoß von internationaler Seite im fachpolitischen Raum aufzugreifen, in Diskussionsforen Konsequenzen auf Bund-, Länder- und Kommunalebene zu erörtern und insbesondere konkrete nächste Schritte in den Blick zu nehmen.
Das Konferenzprogramm richtet sich vornehmlich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Justiz sowie an erfahrene Expertinnen und Experten zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Von Gerti
@ nurhessen
Das, was Franz Christoph (womit er hier von Ihnen zitiert wird) gesagt hat, müsste gar nicht in natura sein, wenn nur Behinderte nicht ÜBER Behinderte walten wollten, was viele der Behinderten jedoch tun, und zwar auch noch qualitativ miserabel.
Und wenn, wie im Programm der Tagung im Beamtenforum (dbb-Forum) angegeben ist, dass nur die Hautvolaute unter sich ist, dann wird von mir befürchtet, dass sich nichts ändert.
Wenn sowieso nicht bekannt ('erforscht', ha ha ha) ist, was Behinderte zum (Über)Leben brauchen, dann ist das offensichtlich eine Konferenz, wo nur Zeit totgeschlagen und Geld sinnlos verbraten wird.
Die (beinahe bei Veranstaltungen obligatorischen) Betzeln können sich die Tagungsveranstalter und Tagunsteilnehmer an ihre Hüte stecken.
Von nurhessen
Da passt die Feststellung von Franz Chistoph von „anno dazumal“ noch immer: „Zweiarmiger schlägt Einarmigen, Einarmiger schlägt Armlosen!“- Arme „behinderte“ Gesellschaft.
Von Gerti
Das beinahe Fatale (fatal, das heißt: schicksalshaft) muss das [meiner Meinung nach] nicht sein) dabei ist, dass sich 'die' Behinderten gegenseitig sehr vertrauen, nach dem Motto: 'Der hat doch das gleiche Schicksal, wie ich. Der versteht mich in meiner Lage als Behinderte/r'. Das ist (meiner Meinung nach) ein großer Fehler und solches Vertrauen von Behinderten untereinander könnte sich als großer Missgriff erweisen, wie wir bereits jetzt an den Aussagen von Waldschmidt, Frehe und den anderen 'Leuchten' lasen und hörten.
Deshalb muss (meiner Überlegung nach) ebenso das Peer Couseling (Beratung von Betroffenen und Betroffenen, [angeblich!!!) auf gleicher Augenhöhe [geht gar nicht, denn ein {selbsternannter} Berater muss zwangsläufig mit mehr Wissen ausgestattet sein, als der zu Beratende, sonst bräuchte es _gar keine_ Beratung] als fachlicher und menschlicher Rohrkrepierer enden und sich mindestens eine Seite (nämlich der / die Behinderte, der / die Rat und Beratung sucht) als Betrogene/r vorkommen und in dem Status nach der 'Beratung' auch Betrogene/r, Getäuschte/r sein.
Von Gerti
@ nurhessen:
Da passt wohl der Ausspruch: 'Willkommen im Gruselkabinett!'
Wenn solche Leuchten (mit der Leistung einer 20-Watt-Glühlampe) Aussagen treffen, dann müssen die Betroffenen zwangsläufig im Dustern herumtappen.
Übrigens sind die Betreffenden Frau Prof. Zinsmeister, Frau Waldschmidt (et.al.) alle selber schwerbehindert. Und Frehe aus Bremen ebenso.
Es gibt nicht nur nichtbehinderte Nieten in Nadelstreifen und nichtbehinderte, käufliche Kleingeister bei den Politiker_innen, sondern auch und gerade bei den Behinderten. Die haben sich angepasst (stromlinienförmig geworden) bei dem Nach-Oben-Plätschern. Die fachlichen Flachzangen und fachlichen Pfeifen derer, die offensichtlich bei jeder ihnen sich bietenden Gelegenheit stets ihre Behinderung ausgenutzt und benutzt zu haben scheinen, um zu buhlen, an die entsprechenden Stellen sich heranzuschranzen.
Frau Zinsmeister hat ihre 'Kariere' mal beim Weibernetz (bundesweiter Zusammenschluss behinderter Frauen) begonnen. Den Weg ins Gruselkabinett kann man(n) / frau sich sparen.
Von nurhessen
Zur Person von Frau Prof. Dr. Julia Zinsmeister habe ich folgende Infos gefunden: Sie wurde vom Institut für Soziales Recht an der FH Köln vom Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin als rechtswissenschaftliche Expertin in den Fachausschuss „Rehabilitation und Teilhabe“ berufen ….
Schon interessant, welche Personen und „Persönlichkeiten“ jeweils aufsteigen und im Aufzug dann immer höher und höher steigen… Wenn man einmal in diesem unseren System Fuß gefasst hat, fällt man wohl nur nach oben!
Unser Kardinalfehler ist wohl der:
WIR GLAUBEN IMMER NOCH AN UNSERE SACHE, während es den „Verantwortlichen“, die leider auch „ExpertInnen“ (hahaha) sind bereits um die nächste Aufstiegsmöglichkeit geht.
Von Gerti
Lösekrug-Möller im Interview in genannter Fernsehsendung: "... Frau Lösekrug-Möllers Bemerkung, „eine Behindertenpolitik auf Einser-Noten Niveau sei gar nicht Ziel …“ ..." Mit Verlaub: WAS war und IST (ansonsten?) das 'Ziel'???
Ich habe eher den Eindruck von der L.-Möller, dass die wohl unter Drogen gestanden haben muss, fachlich so unqualifiziert zu reden. So einen Stuss abzulassen und noch nicht einmal verlegen dabei zu werden.
Die weiteren Protagonisten scheinen auch auf einem unteren Niveau aussagemäßig gedümpelt zu haben.
Wie kann Teilhabeforschung erst jetzt ansetzen? Der mit allerwichtigste Aspket überhaupt im gesamten Gesetz zur sozialen Teilhabe.
Über soviel bewusst eingesetzte Dummheit und Unverfrorenheit der Interviewten muss man wütend werden!
Wie haben die ihren Berufsweg bisher bestritten?????? Mit Inkompetenz!!!!!!!!!!!
Hah, eine der Protagonist_innen (allerdings im Hintergrund) habe ich an einer Hochschule in Deutschland sich bewerben gehört und gesehen (also live während der Bewerbung, bei der bin ich dabei gewesen), als sie sich um eine Professur beworben hatte. Es war Frau Dr. Zinsmeister, die heute Prof. für Sozialrecht (usw.) an der Fachhochschule Köln ist und den Warenkorb partourt nicht erklären konnte und auch nicht ansatzweise erklärte. Ich meine, da braucht man(n) / frau sich nicht zu wundern, wenn Teilhabeforschung noch gar nicht ansatzweise mitgedacht und mit einbezogen wurde.
So etwas einfaches, wie den Warenkorb und die Auswirkung des Warenkorbes auf arme (arm gemachte) Menschen ad hoc darzustellen, das kann nun fast jeder, das ist doch nicht schwer!
Wenn nun unsere behinderten 'Expertinnen' und behinderten 'Experten' in den Gremien (hier: zum Gesetz zur Sozialen Teilhabe derart VERSAGEN), braucht man(n) / frau sich nicht mehr zu wundern, wenn so ein Experten-Müll im Fernsehen verbreitet wird.
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Liebe Freunde, nicht Freunde und Leidensgefährten,
Zitat:
"Das Konferenzprogramm richtet sich vornehmlich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Justiz sowie an erfahrene Expertinnen und Experten zivilgesellschaftlicher Organisationen.“
Anmerkung:
Also ich kenne es aus meiner Tätigkeit noch, da war immer alles, was nichts taugte dann als Ausschuss von der Qualitätskontrolle beanstandet worden. Heute nennt man so manches Fachausschuss, was uns anscheinend vermitteln soll, hier sind Experten am Werk welche mit ihrer Theorie zwar nichts sinnvolles vermögen zu leisten, aber zumindest es gut verstehen den Tag immer wieder herum zubringen und dann noch mit einer Teilhabe Forschung als neueste Erfindung und dringender Erfordernis, den so sehr ersehnten Erfolg in Form von TATEN aufzuhalten.
Wenn es dann aber in der Konferenz um 18:00 Uhr Get – Together ( informelles Treffen, lockeres Beisammensein zum persönlichen Kennenlernen, bes. im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung,bei Brezeln und Sekt gibt, dann sind alle wieder Happy, wenn vielleicht dies mit einer Spende der Aktion Mensch wieder kulturell umrahmt werden konnte.
Wolfgang Ritter
Von nurhessen
Danke, Dagmar B., für die Zeit, die Sie opfern, sich dies alles anzuschauen! Bei Frau Lösekrug-Möllers Bemerkung, „eine Behindertenpolitik auf Einser-Noten Niveau sei gar nicht Ziel …“ kann man wirklich nur „in die Tischkante beißen“, wie Sie schreiben! Ein Einser-Noten Niveau wird heutzutage von jeder/m Schulabgänger/in – unabhängig vom jeweiligen Abschluss - erwartet, damit sie/er überhaupt in den Ausbildungs-/Studienbetrieb einsteigen können. Andernfalls müssen sie zeitweise Jahre lang „Praktikumsschleifen“ drehen! Behinderte Menschen und deren „Inklusion“ sind dann doch eher ein lästiges Randthema. Da können wir uns abstrampeln, wie wir wollen… (Ich hoffe, dass ich dies Mal im richtigen Film bin, sonst drehe freiwillig Strafrunden…)
Von Dagmar B
Leider konnte ich nur eine halbe Stunde Anfang und eine halbe Stunde Ende sehen.
Offensichtlich war das nervenschonend , denn Herr Aichele bemerkte zum Schluß der Veranstaltung , das die blockierende Haltung der Bundesregierung offensichtlich geworden ist.
Frau Lösekrug Möller betonte am Anfang der Veranstaltung , das eine Behindertenpolitik auf einser Noten Niveau gar nicht das Ziel war.........
Frau Prof. Dr. Anne Waldschmidt von der AG Disability Studies sprach bei der Gründung des Aktionsbündnis Teilhabeforschung davon,das man geruht,sich beim Forschen zurückzulehnen.
Irgendwie habe ich immer mehr den Eindruck ,ich bin im falschen Film und bin auf der Suche nach der nächsten Tischkannte ,um reinzubeißen.