Staffelstab an Rotes Kreuz übergeben

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Staffelstabübergabe von Matthias Rösch an Freifrau Schenck zu Schweinsberg
Staffelstabübergabe von Matthias Rösch an Freifrau Schenck zu Schweinsberg
Bild: Matthias Rösch

Berlin (kobinet) Bei einer Veranstaltung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zum Thema Bildung und Bürgerschaftliches Engagement beim Deutschen Roten Kreuz in Berlin hat gestern der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch einen Staffelstab an die Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention übergeben.

Der Staffelstab, der anlässlich der Vorstellung des ersten Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einer Landesregierung vor fünf Jahren in Rheinland-Pfalz entwickelt wurde, soll nach Ansicht von Matthias Rösch deutlich machen, dass neben den Regierungen auch die Zivilgesellschaft nötig ist, um die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. In seinem Vortrag zur inklusiven Bildung warb Matthias Rösch bei der Veranstaltung für die Schaffung der nötigen Rahmenbedingungen und die Änderung der Schulgesetze, um Inklusion auf breiter Ebene im Bildungsbereich umzusetzen. Man dürfe es nicht dem Zufall überlassen, ob eine Schule willens ist, Inklusion umzusetzen, gesetzliche Rahmenbedingungen müssten den menschenrechtlichen Rahmen für die Inklusion von Anfang an schaffen.

Freifrau Schenck zu Schweinsberg übernahm den Staffelstab mit der Verpflichtung das Thema der UN-Behindertenrechtskonvention und der Inklusion noch stärken ins Deutsche Rote Kreuz einzubringen.