Sich verstärkt selbst vertreten
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
Berlin (kobinet) Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen wollen sich verstärkt in die politischen Diskussionen der Behindertenpolitik einmischen. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Jahrestagung der Aktion Psychisch Kranke, die gestern in Berlin zu Ende ging. Die Menschenrechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sollen dabei verstärkt im Mittelpunkt des Engagements der Betroffenen stehen.
Bei der Tagung wurden eine Reihe von Themen im Zusammenhang mit der UN-Behindertenrechtskonvention und der aktuellen Trends im Bereich von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass gerade für diesen Personenkreis neben der weitgehenden Vermeidung von Zwangsmaßnahmen personenzentrierte Hilfen, persönliche Budgets und eine gute Teilhabeplanung von zentraler Bedeutung sind. Die Betroffenen einigten sich in einem abendlichen Forum darauf, sich zukünftig verstärkt zusammen zu schließen und sich gerade auch in die aktuelle Diskussion zum Bundesteilhabegesetz verstärkt einzubringen.
