Augenzeuge zum Teilhabegesetz

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Sven Drebes im Spiegel 25.6.2016
Sven Drebes im Spiegel 25.6.2016
Bild: sch

Hamburg (kobinet) Als Augenzeuge zum geplanten Teilhabegesetz kommt im "Spiegel" Sven Drebes, Referent für Behindertenpolitik der Grünen-Fraktion im Bundestag, zu Wort. "Das geplante Gesetz verbessert das Leben von Menschen mit Behinderung nicht, sondern verschlechtert es teilweise sogar. Es baut neue Barrieren auf", so Drebes in der aktuellen Ausgabe des Nachrichten-Magazins. "Sollte es 2017 in Kraft treten, wäre auch der Karriereweg, den ich gemacht habe nicht mehr möglich."

Der in Berlin mit Assistenz rund um die Uhr lebende 40-Jährige hat Volkswirtschaft studiert und anschließend promoviert. Währendessen hatte er immer eine Assisstenz. In Zukunft würde der Staat eine Assistenz nach dem Bachelor nur selten zahlen. "Ich habe zusammen mit anderen Betroffenen gegen den Gesetzentwurf demonstriert, aber es sieht nicht so aus, als ob sich im Kabinett noch etwas änderte, befürchtet Drebes, wenn das Bundeskabinett kommende Woche das Teilhabegesetz beraten will.

Lesermeinungen zu “Augenzeuge zum Teilhabegesetz” (3)

Von nurhessen

Barrieren und Behinderung, was haben die gemeinsam? Beide fangen mit „B“ an; logischerweise gehören die dann auch „brüderlich“ zusammen! – Mit dem „Bundes“-Teilhabegesetz auf zu neuen Ufern!

Von Signe

@ Cyra2003

Vielleicht ist das, was Sie schreiben, ja von der Mehrheitsgesellschaft so gewollt?

Von Cyra2003

Der Mehrkostenvorbehalt hindert alle behinderte an einem öffentlichen Sozialen Leben.