Reaktionen auf WDR-Film: Für dumm erklärt

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: freepik.com

Köln (kobinet) Nach Ausstrahlung des WDR-Films "Für dumm erklärt" am vergangenen Donnerstag, haben sich zahlreiche Familien an die Beratungsstelle des Vereins Mittendrin in Köln gewandt, die Ähnliches erlebt haben. Auch an andere Beratungsstellen in der Region, wie Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen in Bonn wandten sich Betroffene. Der Film hatte anhand der Geschichten von Nenad, der 11 Jahre auf einer Sonderschule "Geistige Entwicklung" verbrachte und Marcel, der Sonderschulen für emotionale Entwicklung und für Sprachförderung durchlaufen hat, gezeigt, wie falsche Zuweisungen auf Sonderschulen Bildungskarrieren zerstören.

"Damit wird deutlich, dass es sich keinesfalls um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern um das Versagen eines ganzen Systems. Der Bundeselternrat hat anlässlich des Films zu dem Probelm Stellung genommen. In der Pressmitteilung schreibt Pressesprecher und stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Pabel: 'Was einmal mit der Einführung von Diagnoseverfahren zur Feststellung einer verlässlichen Förderung positiv angedacht war, erzeugt im Ergebnis heute oft das Gegenteil'", berichtet der Verein Mittendrin.

Link zum Film "Für dumm erklärt" vom 20.10.2016 im WDR