Kritik im Vorfeld der Anhörung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

NichtmeinGesetz: Protest am 4. Mai in Berlin für ein gutes Teilhabegesetz und gegen Barrieren
NichtmeinGesetz: Protest am 4. Mai in Berlin für ein gutes Teilhabegesetz und gegen Barrieren
Bild: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Im Vorfeld der morgen im Reichstagsgebäude stattfindenden Anhörung zum Bundesteilhabegesetz gibt es bereits heftige Kritik am vorliegenden Gesetzentwurf von verschiedenen Seiten. Einem Bericht von evangelisch.de zufolge fordert beispielsweise die Diakonie Deutschland Verbesserungen an der Reform der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Vorstandsmitglied Maria Loheide kritisierte, es könne nicht sein, dass einige neue Regelungen hinter das geltende Recht zurückfielen.

"Damit schloss sich der evangelische Verband dem Protest anderer Sozial- und Betroffenenverbände an. Die Diakonie rief die Koalition auf, den Gesetzentwurf zu überarbeiten", heißt es in dem Beitrag auf evangelisch.de. Zu den Protesten am Reichstag, vor dem Paul-Löbe-Haus und am Brandenburger Tor werden für morgen mehrere tausend behinderte und nichtbehinderte Menschen erwartet. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe rechnet allein mit zwischen 3.000 - 5.000 TeilnehmerInnen an der Kundgebung um 13.00 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus.

Die von der Lebenshilfe entwickelte Petition zum Bundesteilhabegesetz auf change.org hat mittlerweile die Marke von 70.000 UnterstützerInnen übersprungen. Die Petition soll morgen am Brandenburger Tor übergeben werden. "Die Berliner Polizei hat deshalb die Haltestellen-Positionen geändert, um den großen Andrang besser regeln zu können (mehr als 90 Busse sind schon angemeldet). Die neuen Haltestellen sind an der Nord- und Südseite der Straße des 17. Juni, direkt an der Kreuzung Eberstrasse. Hier können die Teilnehmer(innen) austeigen und die Busse fahren dann die Parkplätze an", heißt es auf der Homepage der Lebenshilfe zur Demonstration, die um 14.00 Uhr am Brandenburger Tor beginnt. 

Link zum Bericht auf evangelisch.de

Lesermeinungen zu “Kritik im Vorfeld der Anhörung” (1)

Von Heinrich Buschmann

Morgen muss es richtig Krachen - es reicht!
Die Zeit in der Manage ist um! Wir lassen uns nicht länger unsere Rechte nehmen!!

Wir sind Menschen und kein KostenFaktor!
Wir haben (Menschen)Rechte und lassen uns keinem Kostenvorbehalt unterwerfen!!

ES REICHT!!!!

2017 sind Wahlen - 13 Millionen Betroffene PLUS 20 Millionen Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen werden sich nicht länger unterdrücken lassen!

ES REICHT!!!

Im gesamten Bundesgebiet gehen Betroffene auf die Straße - und warum? Weil sich die Bundesregierung nicht einmal mehr unserem Grundgesetz verpflichtet fühlt!!

GELD VOR MENSCHENRECHT! (So ei sehr hoher BMAS Beamter)
NICH JEDES MENSCHENRECHT KANN MAN IN GÄNZE UMSETZEN! (So Karl Schieweröing im persönlichen Gespräch)

Und wo steht Kerstin Tack und Uwe Schummer? ??????
Beides Behindertensprecher der SPD und CDU Fraktion - sollten hinter uns stehen, sowie Corinna Rüffer und Katrin Werner von den Grünen und den Linken. NIX - absolut nix tun sie für uns!!!!

Kommt nach Berlin - startet mit uns einen Flächenbrand - W I R sind ein Teil des Volkes - wir haben die gleichen Rechte zum Leben!!!
Liebe Grüße
Heinrich Buschmann
IDM Stiftung